Kurze Wege für Dialysepatienten: PHV-Dialysezentrum in Petershagen-Lahde
In hellen, freundlichen Räumen stehen 12 mit den neuesten medizinischen Geräten ausgestattete Behandlungsplätze für die Versorgung nierenkranker Patienten zur Verfügung. Ärztlich geleitet wird das Dialysezentrum von den Fachärzten für Nierenheilkunde Dr. Christoph Ganzemüller, Prof. Dr. Jörg Radermacher und Barbara Schmidt, die bereits in Minden eine große Dialyseeinrichtung der PHV betreuen.
Die PHV mit Sitz in Bad Homburg gehört mit 80 Dialysezentren zu den führenden Dialyseanbietern Deutschlands. In Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachärzten für Nierenheilkunde versorgt die Stiftung mit ihren über 1600 spezialisierte Mitarbeitern mehr als 5900 Patienten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
In das Zentrum in Petershagen hat die PHV rund 1,5 Millionen Euro investiert. Ab sofort ist das Zentrum montags, mittwochs und freitags von 6.30 bis 18.30 Uhr geöffnet.
Bei der Hämodialyse wird das Blut chronisch nierenkranker Patienten über ein Dialysegerät gereinigt, das oft auch als "künstlichen Niere" bezeichnet wird. Zentraler Bestandteil des Geräts ist der "Dialysator", der wie ein Filter das Blut reinigt. Die Dialysebehandlung, die in der Regel vier bis fünf Stunden dauert und meistens drei Mal in der Woche zu festgelegten Terminen erfolgt, wird in der Regel in einem ambulanten Dialysezentrum, ausnahmsweise auch in einem Krankenhaus durchgeführt.
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