Umwelt- und Klimaschutz
Klimaschutz geht uns alle an – weltweit, in den Ländern und Städten und letztendlich individuell und persönlich. Umfassende Veränderungen stehen bevor, um Lebensgrundlagen zu schützen.
Die Stadt Espelkamp stellt sich ihrer Verantwortung, unsere lebenswerte Stadt für die künftigen Generationen zukunftsfähig aufzustellen und zu erhalten. Klimaschutz ist eine langfristige kommunale Querschnittsaufgabe. Die in der Kommune vorhandenen Kräfte müssen gebündelt und zielgerichtet eingesetzt werden – genau das ist die Aufgabe des kommunalen Klimaschutzmanagements.
Mit der Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für den Kreis Minden-Lübbecke und die kreisangehörigen Kommunen (IKSK) im Jahr 2019 wurden Klimaschutzmaßnahmen für alle teilnehmenden Kommunen erarbeitet.
Das seit dem 1. Juli 2023 eingerichtete Klimaschutzmanagement wird die Koordination und Umsetzung eines 15-Maßnahmen-Pakets und die begleitende Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Diese Stelle wird für drei Jahre aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit (BMU) gefördert (KSI: Umsetzung des integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Espelkamp, FKZ 03K16435, Laufzeit 01.01.2022 - 30.06.2026).
Informationen zur Umsetzung der Projekte finden Sie unter "Aktuelles". Auf der Seite Klimakreis der Kreisverwaltung finden Sie Infos zu sämtlichen kommunalen Aktivitäten rund um Klimaschutz, Klimaanpassung und Nachhaltigkeit im Mühlenkreis.
Integriertes Klimaschutzkonzept
Der Kreis Minden-Lübbecke ließ 2019 zusammen mit sieben kreisangehörigen Städten und Gemeinden, die bis dahin über kein eigenes Energie- oder Klimaschutzkonzept verfügen, ein gemeinsames integriertes Klimaschutzkonzept erarbeiten. Die Stadt Espelkamp beteiligte sich an diesem Konzept und erhielt 40 Maßnahmen für den städtischen Klimaschutz. Seit Juli 2023 ist ein gefördertes Klimaschutzmanagement mit der Umsetzung von zunächst 15 dieser Klimaschutzmaßnahmen beauftragt.
Im März 2021 wurde als Fortsetzung des Klimaschutzkonzeptes die Umsetzung der sogenannten Klimaoffensive für den Kreis Minden-Lübbecke durch den Kreisausschuss beschlossen. Diese hat aber keine direkte Auswirkung auf das Klimaschutzmanagement in Espelkamp. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit und der Netzwerkarbeit können gelegentlich gemeinsam Projekte aus der Klimaoffensive umgesetzt werden. Weitere Informationen dazu sind auf den Internetseiten der Kreisverwaltung unter Kommunaler Klimaschutz zu finden.
15-Maßnahmen-Paket
Basis der Klimaschutzarbeit in Espelkamp sind zunächst 15 ausgewählte Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept.
Handlungsfeld Bildung
Bi.01-Bauherren oder Neubürgerinformation: Umfassende Informationen zum energie- und klimaschonenden Bauen bzw. zur Nutzung des Gebäudes.
Bi.03 – Angebot der Verbraucherzentrale unterstützen und verbreiten: Bestehende Beratungsangebote im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien verbreiten.
Bi.05 - Schulung von Nutzern öffentlicher Gebäude: Langfristige Steigerung der Energieeffizienz durch technische Einstellungen, weitere Einsparungen durch Nutzerverhalten.
Handlungsfeld Energieeffizienz
EnEf.01 – Effiziente öffentliche Gebäude: kontinuierliche Weiterentwicklung eines energieeffizienten Betriebs der kommunalen Gebäude.
EnEf.02 – Beratungsleistung in der Gemeinde: Beratung kann Bürgerinnen und Bürger helfen, ihren Energieverbrauch zu senken oder sogar Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen.
EnEf.05 – Hausmeisterschulungen: Initiierung und Durchführung von Hausmeisterschulungen zum Thema Energieeffizienz.
EnEf.09 – Monatliches Monitoring: Ermöglicht eine kurzfristige konkrete Datenauswertung und Nachweis von den Effekten von Energieeffizienzmaßnahmen. Weiterhin können Verbrauchsspitzen und ggf. Defekte erkannt werden.
EnEf.12 Gebäudekataster mit energierelevanten Daten: Erstellung und/oder Erweiterung eines Gebäude-/ Liegenschaftskatasters mit Informationen über den Energiestandard aller Gebäude durch eine energetische Bewertung.
Handlungsfeld Erneuerbare Energien
EE.01 – Bürgersolaranlagen: Bürgerinnen und Bürger werden finanziell bei der Errichtung und dem Betrieb von Solaranlagen beteiligt.
EE.02 – Dachflächen PV (kommunale Liegenschaften): durch die Verpachtung von geeigneten öffentlichen Dach- oder Freiflächen zur Errichtung von PV-Anlagen, verbunden mit einer Stärkung der Eigenstromnutzung, wird der Ausbau der erneuerbaren Energien gestärkt.
Handlungsfeld Mobilität
Mo.09 – Elektromobilitätstag: öffentliche Veranstaltung zur Werbung für Elektromobilität und andere alternative Antriebe wie die Brennstoffzelle.
Mo.11 – Umstieg auf E-Fahrzeuge: Modernisierung der kommunalen Flotte mit Elektrofahrzeugen.
Mo.12 – Pedelec-Ladestation: Errichtung einer Pedelec-Ladestation z.B. an ÖPNV Knotenpunkten sowie in der Nähe von Park- oder Einkaufseinrichtungen.
Mo.15 - Teilnahme am kreisweiten STADTRADELN
Mo.18 Bau E-Ladesäulen: Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur (wurde durch Mo.15 STADTRADELN ersetzt)
Vernetzung und Kommunikation
VK.12 – Internetpräsenz: Zentrale Bereitstellung von Informationen rund um den Klimaschutz.
Die konkrete Ausführung der Maßnahmen und zugehörige Projekte finden Sie hier.
Klimaschutzmanagement
Klimaschutz ist eine langfristige kommunale Querschnittsaufgabe. Die in der Kommune vorhandenen Kräfte müssen gebündelt und zielgerichtet eingesetzt werden – genau das ist die Aufgabe des kommunalen Klimaschutzmanagements.
Doch was machen Klimaschutzmanagende (KSM) eigentlich konkret?
Grundlage ihrer Arbeit ist das Klimaschutzkonzept der Kommune oder des Kreises. KSM initiieren, koordinieren, unterstützen und bewerten Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen sowohl innerhalb der Verwaltung als auch in der gesamten Kommune.
KSM kommunizieren die Klimaschutzaktivitäten, und das innerhalb der Verwaltung und nach außen. Vernetzung ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit, zum einen die von lokalen Akteuren zur Förderung des Informations- und Erfahrungsaustauschs. Zum anderen ist auch die Vernetzung mit anderen Kommunen und übergeordneten Stellen gefragt. Dieser Austausch dient der Unterstützung der eigenen Klimaschutzaktivitäten.
KSM sind wichtige Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. Sie können z.B. Energieberatungen vermitteln, oder auch Fördermöglichkeiten aufzeigen. Auch für Ideen oder lokale Klimaschutzinitiativen sind sie Ansprechpartner*innen. Klimaschutz wird nur funktionieren, wenn möglichst viele mitmachen.
Nicht zuletzt haben Kommunen mit KSM Zugang zu weiteren Fördermitteln. Laut einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) führen Kommunen mit KSM verstärkt geförderte Klimaschutzvorhaben durch und sparen letztendlich deutlich mehr THG-Emissionen ein als Kommunen ohne KSM.
Solardachkataster
Ist mein Gebäude für die Nutzung von Solarenergie geeignet? Welche Dachfläche liefert wieviel Strom oder Wärme aus Sonnenenergie? Diese Fragen beantwortet das kostenlose Solardachkataster NRW.
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Klimafolgenanpassung
Schon heute wirkt sich die Klimakrise spürbar auf Städte und Gemeinden in ganz Deutschland aus. Extreme Wetterphänomene wie Starkregen, Hitze- und Dürreperioden oder Unwettern mit Überflutungen, Hagel und Stürmen betrafen viele Kommunen. Diese Extremwetterereignisse nehmen mit fortschreitendem Klimawandel in Anzahl, Dauer und Intensität zu.
Kommunen sind nicht nur von der Klimakrise betroffen, sie können auch zentrale Akteure der Klimaanpassung sein, denn sie arbeiten in vielen Handlungsfeldern mit Wirkung auf die Klimaanpassung: Stadt-, Grün- und Entwässerungsplanung, Wald- und Forstwirtschaft, Tourismus oder Gesundheit.
Kreisweite Klimaanpassungswoche vom 20. bis 28. Juni 2026
Auch in diesem Jahr lädt das Umweltamt zusammen mit den kreisangehörigen Kommunen zur Woche der Klimafolgenanpassung ein. Ein Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Thema Hitzeschutz. Neben Vorträgen zu Hitzeprävention für Seniorinnen und Senioren oder Fassadenbegrünung gibt es wieder spannende Führungen und Spaziergänge zu Landwirtschaft im Wandel - Wasserwirtschaft im Fokus oder eine einmalige Entdeckungstour durch die Holzhauser Mark. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist ein Start-Up-Workshop "GreenTech" mit dem StartMIup in Minden.
Am Samstag, den 27. Juni 2026 dreht sich um 13:15 Uhr auf einer Fahrradtour alles um das Thema Wald. Gemeinsam mit dem Landrat und Fachleuten des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe erfährt man auf der etwa zweistündigen Fahrt aktuelle Klimaanpassungsmaßnahmen im Osterwald in Frotheim und Tonnenheide. Anmeldung erforderlich!
Renaturierung Kleine Aue
Ein zentrales Naturschutz- und Klimaanpassungsprojekt in Espelkamp ist die Renaturierung der kleinen Aue. Derzeit läuft schon der dritte Bauabschnitt, von der Gehwegbrücke „Am Waldbach“ nördlich der L 770 bis zur Straße „Bruchdamm“ (Stadtgrenze Rahden).
Begonnen wurde die Renaturierung schon vor etwa 20 Jahren im Abschnitt zwischen Diekerorter Straße und L 770. Die etwa 4 km Bachverlauf sind zentral im umgebenen Naturschutzgebiet Kleine Aue Espelkamp und ein bedeutendes Naherholungsgebiet.
Projekt "Evolving Regions"
Das Projekt Evolving Regions wurde in den Jahren 2022 - 2023 mit der Kreisverwaltung, den kreisangehörigen Kommunen, der Universität Dortmund sowie mit Akteuren und Interessensverbänden aus der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Natur- und Umweltschutz durchgeführt. Entstanden ist eine sogenannte Roadmap für einen klimarobusten Mühlenkreis mit insgesamt 28 Maßnahmen in den vier Handlungsfeldern "Klimaresiliente Stadt- und Siedlungsgestaltung", "Klimasensible Arten und Lebensräume", "Land- und Forstwirtschaft" sowie "Themenfeldübergreifende Maßnahmen". Im Zuge des Projektes wurde vom Institut für Raumplanung der Technischen Universität Dortmund eine ausführliche Klimawirkungsanalyse erstellt. In dieser Analyse werden die Zusammenhänge und Wirkungen klimatischer Einflüsse (z. B. Hitze oder Starkregen) auf konkrete räumliche Gegebenheiten bzw. Sensitivitäten des Raumes (z. B. Wohnbevölkerung, Gebäude oder soziale/technische Infrastruktur) ermittelt, aus der die Maßnahmen abgeleitet wurden.
Hier geht's zur Internetseite des Projektes und hier finden Sie die Roadmap.
Für die Umsetzung der Maßnahmen aus der Roadmap wurde vom Umweltamt ein Runder Tisch Klimafolgen ins Leben gerufen, der sich ca. einmal im Jahr im Kreishaus trifft und dann in Arbeitsgruppen meist digital an den Projekten arbeitet. So beteiligt sich die Stadt Espelkamp an Workshops zur Erstellung eines Kompass Klimaschutz und Klimaanpassung in der Bauleitplanung und an der Planung von Klimaanpassungstagen. In Zusammenarbeit mit den Kommunen wird zur Zeit an einem kreisweiten Infoportal Klimaschutz und Klimaanpassung gearbeitet, das im Sommer online gehen soll.
Bereits im letzten Jahr wurde eine "Karte der kühlen Orte" für den Kreis Minden-Lübbecke ins Leben gerufen, wo Kommunen und Bürger z. B. schattige oder kühle Orte am Wasser eintragen können. Sie kennen einen kühlen Ort? Dann können Sie diesen hier ergänzen.
Was tun für ein klimarobustes Haus?
Hitze und Starkregen machen nicht nur uns sondern auch unseren Gebäuden zu schaffen. Neben Gebäudetechnik zur Verschattung bietet auch eine Dach- oder Fassadenbegrünung einen Kühlungseffekt und fördert gleichzeitig die Biodiversität vor der Haustür. Ob Ihr Gebäude grundsätzlich für eine Dachbegrünung geeignet ist, sagt Ihnen das Gründachkataster NRW. Wenn Sie Ihre Gebäude begrünen und auch Ihren Vorgaten klimafreundlich gestalten möchten, finden Sie auf der Seite Mehr Grün am Haus viele nützliche Informationen und Veranstaltungen.
Haben Sie schon einmal auf die Starkregengefahrenhinweiskarte geschaut, ob Ihr Wohnhaus oder Unternehmen von Hochwasser gefährdet ist? Holen Sie sich mehr Informationen und Tipps bei der Beratung zu Klimafolgen und Gründstücksentwässerung der Verbraucherzentrale NRW oder z. B. auch beim HochwasserKompetenzCentrum e. V.
Kommunale Wärmeplanung
Kommunale Wärmeplanung bedeutet, dass auf Basis einer detaillierten Bestands- und Potenzialanalyse die Wärmeversorgungsstruktur und die Wärmenachfrage räumlich dargestellt werden. Die Stadt Espelkamp kann so zukünftig strategisch planen, welche Gebiete in welcher Weise mit Wärme (z. B. dezentral oder leitungsgebunden) versorgt werden sollen. Ziel ist es, den vor Ort effizientesten Weg der Wärmeversorgung zu ermitteln.
Am 07.09.2023 hat die Stadt Espelkamp einen Antrag zur Förderung der Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung beim Projektträger Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gestellt. Der Förderbescheid war für Mitte 2024 angekündigt.
Seit dem 01.01.2024 gilt das Bundes-Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze (kurz Wärmeplanungsgesetz - WPG). Nach mehreren Rückfragen wurde uns Anfang November mitgeteilt, dass aufgrund des Landeswärmeplanungsgesetzes, das ab dem 01.01.2025 gelten soll, noch offene Förderanträge nicht mehr bewilligt werden. Das Landesgesetz sieht einen finanziellen Ausgleich für diese Pflichtaufgabe in Höhe von 165.000 Euro als Pauschale zuzüglich 1,36 Euro je Einwohner vor (Konnexitätszahlung).
Bild: Raumwärmebedarf und Warmwasser Espelkamp, Screenshot aus dem Wärmekataster, Energieatlas LANUV NRW, 2024
STADTRADELN
Worum geht es?
Bei der internationalen Kampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnisses sollen an 21 Tagen möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Das Ziel: mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität! Mitmachen können alle Menschen, die im Kreis Minden-Lübbecke leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen.
Alle, die bei der Aktion mitmachen möchten, können sich ab sofort auf der STADTRADELN-Plattform www.stadtradeln.de/espelkamp neu registrieren oder mit dem bestehenden Nutzerkonto anmelden und ein Team gründen oder einem vorhandenen Team beitreten. Um die Kilometer zu erfassen, nutzen Sie ganz einfach die STADTRADELN-APP während der Fahrt oder tragen Sie die Kilometer in der Web-Anwendung ins Kilometer-Buch ein.
Gute Fahrt!
Weiterführende Links
In der folgenden Liste finden Sie Links zu weiteren Angeboten, Projekten, Informationsplattformen und Organisationen, die sich mit Klimaschutz und Klimaanpassung beschäftigen.
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Förderung von Baumpflegemaßnahmen (Stadt Espelkamp)
Förder-Navi der Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz NRW.Energy4Climate
GEOportal Kreis Minden-Lübbecke
Klimabotschafter:in im Mühlenkreis - Zeige Gesicht für den Klimaschutz
KlimaBündnis im Mühlenkreis e. V.
Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) NRW
Verbraucherzentrale - Energieberatung
Verbraucherzentrale NRW: Klimakoffer.NRW - Entdecke dein Klimawerkzeug!
Ratgeber “Klimaanpassung (für) Zuhause“ - Bundesverband Die Verbraucher Initiative e. V.
Veranstaltungen
Veranstaltungen im Kreisgebiet finden Sie auf der Internetseite des Kreises zu Klimaschutz und Klimafolgenanpassung:
KLIMAKREIS - Auf Klimakurs im Mühlenkreis - www.klimakreis.info/kalender