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Brammeyer`s Scheune, Dorfgemeinschafts- und Heimathaus in Espelkamp-Frotheim | |
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Gebäudesteckbrief | |
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Gebäude: |
Brammeyers Scheune |
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Baujahr: |
1750 |
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Lage: |
Frotheim, Stellerieger Str. 17 |
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Nutzfläche: |
148 m² |
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Leerstand: |
ca. 25 Jahre |
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Gebäudestatus: |
Fachwerkscheune mit Reetdach und Heidefirst |
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Nutzung | |
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Ursprünglich |
Landwirtschaft |
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Zur Zeit: |
Ausstellungsraum für kulturhistorische Gegenstände |
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Derzeitiger Nutzer: |
Dorfgemeinschaft Frotheim e. V. |
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Sonstiges | |
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Beratung: |
Amt für Denkmalpflege, Münster Herr Ochsmann |
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Fördergelder: |
Amt für Agrarordnung, Bielefeld, Herr Meier |
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Architekt: |
Bauamt Espelkamp, Herr Ziebecker |
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Besonderheiten: |
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| Ansprechpartner | |
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Reinhold Hußmann, Tel. : 0 57 43 - 22 93 Ortsheimatpfleger | |
| Entstehung eines Dorfgemeinschaftshauses | |
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Im Jahr 1977 wurde Brammeyers Scheune in Frotheim in die Liste der zu schützenden Kulturgüter des Landeskonservators von Westfalen – Lippe aufgenommen. Erst 1990 wurde sie dann endgültig als Baudenkmal unter Schutz gestellt. Da die Scheune nicht mehr genutzt wurde und die Unterhaltung eines solchen reetgedeckten Fachwerkgebäudes im Sinne der Denkmalpflege immer schwieriger wurde, bot der Eigentümer die Scheune der Frotheimer Dorfgemeinschaft bzw. der Stadt Espelkamp zur Nutzung und Unterhaltung an. 1992 informierte der Verein den Rat der Stadt Espelkamp schriftlich von dem Vorhaben, dass die Gebäude als Ausstellungsraum für alte landwirtschaftliche und handwerkliche Geräte zu nutzen. Die Dorfgemeinschaft musste sich bereit erklären, kleinere Instandsetzungsarbeiten selber zu übernehmen. Größere Reperaturen müssen von der Stadt übernommen werden. Daraufhin konnte der Verein einen Vertrag zur Unterverpachtung für vorerst 15 Jahre mit der Stadt schließen. Vom Amt für Agrarordnung kam ein Bewilligungsbescheid über einen Zuschuss in Höhe von 47.500 DM. Die Gesamtkosten der Instandsetzungsarbeiten waren auf ca. 80.000 DM geschätzt worden. Somit sollte die Dorfgemeinschaft den fehlenden Betrag von etwa 32.500 DM in Form von ehrenamtlicher Arbeitsstunden erbringen. Bis zum Dezember 1998 konnte die Frotheimer Dorfgemeinschaft insgesamt 13.000 Arbeitsstunden zuzüglich 50 Fahrzeugstunden einbringen, was einem Gesamtbetrag von ca. 34.500 DM ausmachte. Im April 1990 konnte sich dann die Scheune zum Tag der offenen Tür präsentieren. Alte aufgearbeitete handwerkliche und landwirtschaftliche Gegenstände stehen seit dem im neuen Ausstellungsraum der Dorfgemeinschaft. | |
| Erfahrungsbericht der Nutzer | |
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Dai älln Brammes Schüen in Fräapm! Op Somme op Winte, Johr für Johr, stönt ick Johrhunderte in jeden Wehe. LütÄeckenholt sind Breehe, Stännes un Balken, min Sträähdach up Latten häff äinige Falten. Min Fachweek es mett Holtnegel föe säin, Däi hält mi touhärpe, ok wenn schon rirten sind tou säin. Lütmühet wurt ick äinst mett Läm un Stäin, Naturbeläerten, es et Föetage näa tou säin. Däi Tan däi tiet hätt an mi naget, däi Dopgeemeenschaft äin Schritt woll waget. Mi tou helpen, mi tou retten. Ick bekamm äerk niehe Fetten, vierles es an mi passiert, äiniges wurt äerk reperiert. Däi Decken kräägen fasten halt, domett dor keiner rünne falt. Market wurt äerk manches niet, denn dat wurt ok langsam tiet. Vierle Sachen nüi in mi stoht, stellt dooke, däi Geschicke üit iüsen Dop. Dat ick wiehe briüket wä, dat föuet mi. Lüe kurmt fan wiit un siit un bekuket mi. Äerk däi Kommessioun häff mi bekieken, dat was köttlich föen paar wirken. Reinhold Hußmann | |
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