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Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner

In den vergangenen Jahren erreichten die Stadtverwaltung Rahden einzelne Meldungen von Nestern des Eichenprozessionsspinners.
Bei dem Eichenprozessionsspinner handelt es sich um eine bevorzugt auf Eichen angesiedelte Raupe, welche ab dem dritten Larvenstadium Brennhaare bildet, die bei Menschen und Tieren allergische Reaktionen auslösen können.
Da in diesem Jahr eine deutliche Zunahme von Nestern des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet Rahden zu vernehmen ist, weist die Stadt Rahden darauf hin, dass aufgrund der von den Brennhaaren ausgehenden Gefahr für die Gesundheit Abstand zu den befallenen Bäumen eingehalten werden soll.
Sollte der Eichenprozessionsspinner dennoch berührt werden, sind die Hautstellen gründlich mit Wasser zu spülen und Kleidung zu waschen. Im Fall von Atembeschwerden oder Schwindel nach einem Kontakt, ist ein Arzt aufzusuchen. Eltern sollten vor allem auch ihre Kinder sensibilisieren, sich Nestern nicht zu nähern und diese nicht anzufassen.

Eigentümer betroffener Bäume sind eigenständig dafür zuständig ggfls. weitere Maßnahmen einzuleiten. Eine Meldepflicht besteht nicht.
Eine Beseitigung von Nestern sollte nur von qualifizierten Fachfirmen ausgeführt werden, dies sind i.d.R. Baumpflegebetriebe.

Nach Kenntniserlangen eines Befalls im öffentlichen Raum wird seitens der Stadt Rahden zunächst eine Gefahrenbeurteilung vorgenommen.
An stark frequentierten Bereichen, z.B. an Schulen oder Spielplätzen, werden die Nester samt Raupen zum Schutz der Gesundheit entfernt. In allen anderen Fällen erfolgt eine Kennzeichnung der betroffenen Bereiche durch Beschilderung oder Absperrband. Teilweise werden die Nester mit einem Biozid behandelt.
Wer Nester des Eichenprozessionsspinners im öffentlichen Raum entdeckt, sollte den Bereich rundherum nicht nur meiden, sondern kann die Stellen auch direkt bei der Stadtverwaltung melden (Frau Brauns 05771-7333, Herr Pöppelmeier 05771 7336).

27.06.2022 
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