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Stemweder Berg

Der Stemweder Berg ist mit rund 7 km Länge und bis zu 3 km Breite das kleineste Mittelgebirge Deutschlands. An seinem höchsten Punkt, dem Scharfen Berg, ragt er 180 m über NN in die Höhe.
Der Nordhang des Stemweder Berges befindet sich in Niedersachsen, der Südhang dagegen liegt noch in Nordrhein Westfalen.

Früher wurde im Stemweder Berg an vielen Stellen Kalksandstein abgebaut wobei viel fossile Fundstücke zutage befördert wurden. Diese sind jetzt im Dümmer-Museum in Lembruch zu bestaunen. Heute sind die meisten alten Steinbrüche überwiegend wieder vefüllt.

Der größte Teil des Stemweder Berges ist sehr waldreich. Viele Kalkbuchen, die aber mit diversen Nadelforsten durchzogen wurden, bilden den vorherrschenden Baumbestand. Auf dem Waldboden ist im Frühjahr ein bunter Bllumenteppich aus Buchwindröschen und Scharbockskraut, an den lichteren Stellen auch aus Schlüsselblumen, Maiglöckchen, einigen gefährdete Orchideenarten und Waldmeister zu finden.
Zwei Teilgebiete dieser Waldmeister-Buchenwälder sind Bestandteile des Europäischen Schutzsystems NATURA 2000 und beherbergen sogar Buchen, die bis zu 160 Jahre alt sind.

Wer sich geschickt anstellt, kann Tiere wie den Feuersalamander, den Bergmolch oder die sehr schön anzusehende Landdeckelschnecke beobachten.
Die AG Eulenschutz hat in den letzten Jahren viele neue Lebensräume für Eulen geschaffen, sodass auch der Vogelbestand, neben den Eulen, mit hier nistenden Kolkraben und Schwarzspechten beachtlich ist.

Mit all diesen Schönheiten ist der Stemweder Berg ein belibetes Ziel für Wanderer und bietet diesen rundum schöne Aussichten auf die am Fuße des Stemweder Berges liegenden Wiesen, Dörfer und Moorlandschaften.

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