Stadt Rahden vergibt Ehrenamtspreis für 2020Einmal jährlich werden von der Stadt Rahden besonders engagierte Personen oder Gruppen für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt. Üblicherweise werden die Preise zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5.12. verbunden mit einer kleinen Feierstunde im Rahdener Bahnhof übergeben. Aufgrund der Corona-Pandemie war dies leider nicht möglich und wird nun im kleinen Rahmen für die einzelnen Preisträger nachgeholt. Bürgermeister Dr. Honsel und Familien- und Gleichstellungsbeauftragte Heike Krüger, die auch für das Ehrenamt zuständig ist, besuchen die Ehrenamtlichen zuhause, um ihnen endlich ihre Urkunden und Präsente als Dank für das ehrenamtliche Engagement zu überreichen. Zwei von fünf Preisen für das Jahr 2020 wurden kürzlich vergeben. Die weiteren folgen in der letzten Juniwoche und gehen nach Tonnenheide, Varl und Pr. Ströhen. Nähere Berichte werden folgen. Die ersten Preise gehen an: Jan-Luca Windhorst Jan-Luca Windhorst ist der jüngste Preisträger für 2020. Er hat sich während seiner gesamten Schulzeit vielfältig ehrenamtlich engagiert und macht im Juni dieses Jahres seinen Schulabschluss an der Sekundarschule. Bürgermeister Dr. Honsel, Familien- und Gleichstellungsbeauftragte Heike Krüger sowie Milena Grote (Stadt Rahden) besuchten Jan-Luca am 7. Juni in seiner Schule und überbrachten ihm seine Urkunde und ein kleines Geschenk. Neben Bürgermeister Dr. Honsel lobten auch Schulleiterin Margarete Kaiser und Klassenlehrerin Susanne Schlottmann Jan-Luca für sein außerordentliches Engagement, mit dem er dazu beiträgt, den schulischen Bildungsauftrag attraktiv mitzugestalten. Jan-Luca Windhorst war nicht nur Mitglied der Schülervertretung, sondern auch Klassenpate der 5. Klasse, Schulsanitäter und half mehrere Jahre zu Beginn und Ende des Schuljahres im Schulbuchlager mit. Beim jährlichen Sportfest und bei der Schuldisco, die er mitorganisierte, sorgte er für die musikalische Unterhaltung. Während seiner gesamten Zeit an der Sekundarschule Rahden hat sich Jan-Luca Windhorst immer für die Belange seiner Klasse eingesetzt und ist nun auch bei seiner bald anstehenden Abschlussfeier maßgeblich an der Organisation beteiligt. Nach seinem Schulabschluss beginnt Jan-Luca Windhorst eine Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print bei der Rahdener Firma braendz und wird sich auch weiterhin bei der Feuerwehr Rahden, wo er seit 2014 aktiv ist, ehrenamtlich engagieren. Berndt von Mitzlaff Am Dienstag, den 8. Juni besuchten Bürgermeister Dr. Bert Honsel und Heike Krüger den zweiten Preisträger - Berndt von Mitzlaff. In einer kleinen gemütlichen Runde im schönen Garten von Familie von Mitzlaff wurden Urkunde und Präsent für die vielfältige ehrenamtliche Tätigkeit im Verein der Museumseisenbahn Rahden-Uchte an von Mitzlaff übergeben. Mit seinem Engagement trägt Berndt von Mitzlaff zur Bereicherung des öffentlichen Lebens und zur Erhaltung der Kulturgeschichte in Rahden bei, so der Bürgermeister. Berndt von Mitzlaff ist seit der Gründung der Museumseisenbahn Rahden-Uchte im Jahre 2003 Vereinsmitglied und seit 2006 in verschiedenen Funktionen, u.a. als Geschäftsführer tätig. 2010 wurde er erstmals zum Vorsitzenden gewählt und trägt seitdem auch als örtlicher Betriebsleiter die Verantwortung für den Betrieb der Museumseisenbahn gegenüber dem Aufsicht führenden Eisenbahnunternehmen und den Behörden. Aufgrund seines hohen Engagements kommen zu normaler Zeit über 1.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit im Jahr zusammen. Davon entfallen ca. 600 Stunden auf administrative Aufgaben und 400 Stunden auf den praktischen Betriebsdienst. Besonders seine ruhige, sachliche und verständnisvolle Art wird von seinen Vorstandskollegen Wilfried Wagenfeld und Wilhelm Tacke sehr geschätzt. Die Zeit der Pandemie hat Berndt von Mitzlaff mit den Aktiven der Museumseisenbahn für die Arbeiten an den Fahrzeugen und der 25 km langen Strecke genutzt. Sie alle freuen sich darauf, hoffentlich bald wieder Fahrten mit der Museumseisenbahn anbieten zu können. Dazu werden ständig neue Mitstreiter gesucht – für alle Altersgruppen, denn es gibt viel zu tun.
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| 10.06.2021 |
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