In der nördlichsten Stadt Nordrhein-Westfalens sticht besonders das historische westfälische Fachwerk ins Auge, das einen interessanten Einblick in das Landleben des 19. Jahrhunderts bietet, wie der Museumshof mit seiner Rossmühle in der Nähe der Burgruine Rahden. Aus den Wagons der Museumseisenbahn finden besonders Kinder die Entdeckungsreise in die Vergangenheit spannend. In Tonnenheide wartet ein imposantes Relikt aus der Eiszeit, der „Große Stein“ als größter Findling Norddeutschlands, auf staunende Besucher. Sehenswert ist die Rahdener Parklandschaft mit ihrer Naturvielfalt, die als bekanntes Spargelanbaugebiet im Mai und Juni zahlreiche Liebhaber dieses edlen Gemüses anlockt.
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Route 1:
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Route 2:
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Route 3:
Route 1: Rahden – Wehe
Rundkurs im Herzen Rahdens
Ideale Tour für Einsteiger und Familien mit Kindern, die ihre Kräfte noch nicht abzuschätzen wissen und neben dem Sport auch die Umge-bung erkunden möchten.
Zunächst führt die Route vom Bhf. Rahden auf Gehwegen gen Norden. Sie werden belohnt mit einem langen, geraden Streckenabschnitt aus feinem Asphalt. Im OT Wehe sollten Sie Ihren Blick nach links auf die älteste Bockwindmühle unseres Mühlenkreises richten. Mit dem Weg „In der Heide“ beginnt der längste und ruhigste gerade Abschnitt dieser Tour. Auf feinstem Asphalt können Sie ihre Skates schwung-voll rollen lassen. Die Kinder sind schon müde? Macht nichts – wechseln Sie an der Kreuzung „Durch die Heide“ auf die Route 2 zurück zum Bhf. Rahden. Diese verkürzte Tour endet nach gut 13 km. Doch es lohnt sich, auf der Route 1 durchzuhalten. Diese steuert geradewegs auf den „Großen Stein“ in Tonnenheide zu – dem größten Findling Norddeutschlands. Im angrenzenden Hof Klasing kaufen Sie Käse aus eigener Herstellung für den Heimweg. Zuvor empfehlen wir Ihnen nur wenige Meter weiter im Gasthaus Rüter’s eine typische regionale Spezialität zu kosten – den „Pickert“. Im Bereich Meisterstraße planen Sie in der Spargelsaison einen kurzen Abstecher zu „Winkelmann“ ein. Der Blick auf die Tonnenheider Hochzeitsmühle und eine Tasse guten Kaffees im urigen Kaffeehus in’n Strouhe versüßen Ihnen den letzten Abschnitt der Tour.
Route 2: Rahden – Nordpunkt
Rundkurs zum nördlichsten Punkt NRW´s
Die Nordpunkt-Route bietet beste Voraussetzungen, um es auf langen, geraden Streckenabschnitten bei feinem Asphalt so richtig rollen zu lassen. Sportler und Fortgeschrittene werden dieses 36 km lange Fitness-Training zu schätzen wissen.
Wer genügend Power hat, kann diesen traumhaften Rundkurs mit einer Kombination der Rahdener Routen 1 und 3 auf bis zu 70 km aus-dehnen und landet wieder am Ausgangspunkt – dem Bahnhof Rahden. Die Rahdener Parklandschaft mit ihren Schatten spendenden Bäu-men sorgt für angenehme Erfrischung und grenzenlose Entspannung. Achten Sie auf leichte Wurzelaufbrüche. Gönnen Sie sich im OT Preußisch Ströhen eine kurze Verschnaufpause. Vielleicht besuchen Sie die liebevoll restaurierte Radfahrer-/Skaterkirche. Hier sollten Sie sich unbedingt mit ausreichend Getränken für die Weiterfahrt eindecken, da gastronomische Einrichtungen nach Erreichen des Nordpunktes auf der weiteren Strecke (noch) dünn gesät sind. Dafür können Sie es auf diesem langen, reizvollen Teilstück so richtig rollen lassen. Kaffeedurst? Dann wagen Sie den kurzen Abstecher zu Ludewig´s Landhaus in Langenhorst. An der Nuttelner Str. (K63) und der Langen Reihe, die keinen Gehweg haben, auf Verkehr achten. Nach dieser Powertour lockt das Freibad in der City mit einem Sprung ins kühle Nass.
Route 3: Rahden – Tonnenheide
Rundkurs im südlichen Rahden bis nach Espelkamp
Einsteiger und Familien mit Kindern werden diesen Rundkurs leicht bewältigen, denn er führt auf größtenteils gut gepflasterten und verkehrsberuhigten Wegen ohne nennenswerte Steigungen durch den OT Tonnenheide.
Vom Bahnhof erreichen Sie auf einem breiten und sicheren Gehweg die Straße Auf der Welle. Hier bitte auf möglichen Verkehr achten. Anschließend rollen Sie entspannt vorbei an Wiesen und Feldern in Richtung Gasthaus Ulmenhof. Im OT Stelle warten zwei gerade und ruhige Abschnitte darauf, unter die Rollen genommen zu werden. Eine vorsichtige Fahrweise ist angebracht bei Kreuzung der Bahnschienen und im Kleinsteller Weg aufgrund leichter Bodenunebenheiten. Im Krug Zum Grünen Kranze können Sie bei Sonnenschein im Biergarten pausieren, um anschließend durch den herrlichen kleinen Staatsforst und auf dem feinen Asphalt des von Birken gesäumten Aue-damms zurück zum Bahnhof Rahden zu gelangen. Eventuell bleibt bei dieser kurzen Tour noch Zeit zu einem Besuch der hübschen Rahdener City, des Museumshofes oder des Freibades.
Alternativ können Sie am „Staatsforst“ den Weg Richtung Espelkamp einschlagen, der auf direktem Wege zum Bahnhof führt, vorbei an am beliebten Freizeitbad Atoll und dem angrenzenden Freibad. Vom Bahnhof aus weist Ihnen die Route 4 den Weg nach Lübbecke und Preu-ßisch Oldendorf am Fuße des Wiehengebirges.
11.07.06
Zuständigkeitsordnung [PDF: 72 kB]