Rasengittersteine
Projektbeschreibung:
Im Laufe der Jahre sind vor allem die landwirtschaftlichen Fahrzeuge immer größer und breiter geworden. Dies führt dazu, dass der Straßenunterbau und die Fahrbahnbreite nicht mehr den heutigen Standards entsprechen. Durch die „zu schmale“ Fahrbahn wird die Kante der Straße sehr stark belastet und beschädigt.
Deswegen hat sich die Gemeinde Stemwede dazu entschieden, die Bankettstreifen an einigen Wirtschaftswegen im gesamten Gemeindegebiet mit Verbundrasensteinen, auch Rasengittersteine genannt, zu verstärken.
Dadurch lässt sich die sonst lediglich mit Mineralgemisch befestigte Bankette partiell für den Verkehr mit nutzen, insbesondere für den Begegnungsverkehr, ohne etwas am Ausbauquerschnitt zu verändern. Die Räder der großen Traktoren und Landmaschinen laufen nicht mehr direkt auf der Straßenkante wodurch die Straße geschont wird. Zudem ist vorgesehen, dass Ausweichbuchten für den Bewegungsverkehr wie z.B. entgegenkommende Autos mit den Rasengittersteinen geschaffen werden.
Ein wichtiger Vorteil der Steine ist es, dass das Regenwasser über die Gittersteine ablaufen und versickern kann. Dadurch bleibt der Oberbau trockener und leidet weniger stark unter Nässe- und Frostschäden.
Die Baumaßnahme „Rassengittersteine an Wirtschaftswegen“ umfasst 5 Bauabschnitte mit zusammen 38 Einzelabschnitten in den Ortsteilen
- Wehdem, Westrup, Arrenkamp
- Twiehausen, Niedermehnen
- Levern, Sundern, Destel
- Haldem Dielingen, Drohne
- Oppenwehe und Oppendorf
Hier können Sie den Voher-Nacher- vergleich sehen:
Vorher:
Nacher:
| Eckdaten | |
| zu erneuernde Gesamtlänge | rund 13.500 m |
| Länge der EInzelabschnitte | rund 100 m bis 500 m |
| Kosten | 826.419, 30€ |
| Durchführungszeitraum | Oktober 2019 bis Oktober 2020 |
aktueller Fortschritt:
Bei der Verlegung von Rasengittersteinen wird der Boden am Straßenrand ausgehoben. Der Aushub hat bei einer Straße eine Mindesttiefe von 40 cm tiefe und 60 cm breite.Danach wird der Boden mithilfe einer Rüttelplatte verdichtet. Nun werden die Flächen ausgehoben. Dort wird dann eine 25 cm dicke Schotterschicht eingebaut, welche nochmals Rütteln verdichtet wird. Als nächstes wird Kies eingebaut um das Verlegebett fertig zu stellen.Nun werden die Rasengittersteine verlegt. Sind alle Steine verlegt, werden die Hohlräume mit einem Mutterboden-Splitt-Gemisch aufgfüllt. Zuerst sind die Steine noch mit dem Mutterboden-Splitt-Gemisch bedekt, dieser löst sich durch Niederschlag bzw. Überfahrungen ab, sodass die Steine nach und nach zu Vorschein kommen.
Diese Arbeiten sind an vielen Stellen bereits erledigt worden.
Die Förderung durch die Bezirksregierung für die Verbreiterung von Wirtschaftswegen mittels Rasengitersteinen wurde im Juli 2019 positiv bescheiden. Die Rasengittersteine ist ein mehrjähriges Projekt. Der erste Teil bzw. das Programm für 2019 ist durch die Firma Siering fertig gestellt worden. Stand jetzt ist, dass noch weitere 1.000 Meter Kurzstrecken durch die Firma verlegt werden sollen. Die Steine sind bereits geliefert. Ein weiterer Teil der Gittersteine soll in den nächsten Jahren vom gemeindlichen Bauhof in weiteren Kurzstrecken verlegt werden.
(Stand 24.08.2020)
Im Oktober wird die Firma Siering nochmals für kleinere Nachtragsaufträge wiederkommen. Diese Arbeiten werden in den Ortschaften Sundern, Twiehausen, Levern, Oppenwehe und Oppendorf getätigt. Der gemeindliche Bauhof kann noch 850 Meter zweireihige Rasengittersteine verlegen, da die Steine hierfür noch vorrätig sind.
(Stand: 24.09.2020)
Die kleineren Nachtragsaufträge in Sundern, Twiehausen, Ilwede, Levern, Oppenwehe, Oppendorf und Dielingen sind im Oktober abgeschlossen worden sowie die Abnahme durchgeführt. Die 850 Meter zweireihige Rasengittersteine werden zur Zeit vom Bauhof verlegt.
(Stand: 26.11.2020)
Die Abnahme des Projektteiles 2019 fand am 19.10.2020 statt. Zurzeit wird das nächste Projekt geplant. Ein Förderantrag wurde bereits gestellt.
(Stand: 25.02.2021)