Rahdener Ratsfrauen und sachkundige Bürgerinnen zu Besuch im Hexenhauses EspelkampDie Rahdener Ratsfrauen und sachkundigen Bürgerinnen treffen sich regelmäßig, um sich fraktionsübergreifend über frauenpolitische Themen auszutauschen und zu diskutieren. Hierzu führte der Weg zusammen mit Gleichstellungsbeauftragter Heike Krüger und zwei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Familienstelle ins Hexenhaus nach Espelkamp, um sich dort über deren Arbeit zu informieren. Maria Köhn, stellv. Geschäftsführerin und Sabrina Stork, Teamleiterin Kompetenzzentrum gegen häusliche Gewalt empfingen die Gruppe und berichteten ausführlich über ihre Arbeit. Das Hexenhaus Espelkamp ist Anlaufstelle für schutz- und hilfesuchende Frauen und bietet ihnen Unterstützung, Beratung und im Notfall auch Unterkunft. Dabei ist die Unterbringung im Frauenhaus nur eins von mehreren Angeboten des Hexenhauses. Frauenberatungsstelle, Frauentreffpunkt, Einladen, Zweiladen sowie die Fachstelle für Menschen in Wohnungsnot gehören auch dazu. Köhn und Stork berichteten, dass sie den im Frauenhaus aufgenommenen Frauen einen möglichst „normalen“ Alltag bieten möchten. Es ist immer das Ziel, mit professionellen Methoden Lösungswege für Betroffene zu finden, so dass die Frauen zukünftig ein freies und selbstbestimmtes Leben führen können. Nachdem etliche Fragen beantwortet wurden, war sich die Runde schnell einig, dass hier hervorragende Arbeit geleistet wird. Leider finden nicht alle betroffenen Frauen sofort einen Platz in einem Frauenhaus, viele werden abgewiesen. Die Internetseite https://www.frauenhaus-suche.de/ informiert über freie Plätze in Frauenhäusern in Deutschland. Auf dem Foto: Maria Köhn, Katharina Clasing, Dorothee Brand, Ulrike Kokemor, Lena Hausherr, Gundel Schmidt-Tschech, Cypriane Husemann, Sabrina Stork, Heike Krüger, Martina Berner und Veronika Dodenhöft |
| 02.08.2022 |
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