Partnerstädte
Glindow
(Brandenburg)
Partnerstadt seit 3. Oktober 1990
Am 3. Oktober 1990 wurde die Freundschaftsurkunde zwischen Glindow und Rahden in Glindow unterzeichnet. Glindow liegt im Havelländer Seengebiet. Zusammen mit Werder bildet Glindow den Mittelpunkt des Havelländer Obstbaugebietes. Am 1.1.2002 wurde Glindow in die Stadt Werder eingemeindet. Glindow heißt Lehmdorf, von dem wendischen Worte Glin, der Lehm. Vor hundert Jahren gab es in Glindow sehr viele Ziegeleien. Noch heute ist ein unter Denkmalschutz stehender Ringofen vorhanden. Auch das Gemeindewappen ziert dieser Ringofen. Eine Nachbildung des Glindower Ringofens ist im Zentrum der Stadt Rahden zu besichtigen.
Galgahévíz
(Ungarn)
Partnerstadt seit 6. Juli 1996
Besuch aus der ungarischen Partnerstadt Galgahéviz im November 2010
Am 27. und 28. November 2010 weilte eine Besuchergruppe aus unserer ungarischen Partnergemeinde Galgahéviz in Rahden. Sie wurde von Bürgermeister Hachmann am Müllerhaus in Tonnenheide herzlich begrüßt. Der ehemalige Bürgermeister Dr. Antal Basa und sein Nachfolger András Vanó wurden von der Jugendtanzgruppe Galgahéviz begleitet. Dr. Basa kam nach Rahden, um sich von seinen langjährigen Freunden zu verabschieden und seinen Nachfolger András Vanó offiziell vorzustellen.
Am Samstag gab es ein kurzweiliges Besuchsprogramm. Nach einem reichhaltigen Frühstück im Müllerhaus und der Einquartierung bei den Gasteltern wurde am Nachmittag der Weihnachtsmarkt am Schloss Rahden besucht. Frau Anette Meyer führte die Gruppe durch die weitläufige Anlage des Seniorenruhesitzes „Schloss Rahden“. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken ging es weiter zum Rahdener Weihnachtsmarkt „Dezemberträume“ rund um die St. Johannis-Kirche Rahden. Die Tanzgruppe aus Galgahéviz, angeführt von Zoltán und Timea Balla, begeisterten die Zuschauer/innen durch ihre ungarischen temperamentvollen Folkloretänze. An diesem Abend stellte die Tanzgruppe ihr Können beim geselligen Beisammensein in der Spargeldiele Winkelmann nochmals unter Beweis. Bei dieser Gelegenheit konnten viele alte Kontakte gepflegt, aber auch neue geknüpft werden.
Bereits am nächsten Morgen haben unsere ungarischen Freunde die Rückreise angetreten. Zuvor hatte Pastor Thünemann mit den Gästen einen kurze Führung durch die St. Johannis-Kirche unternommen.
Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Dr. Lakos-Heidmeyer für ihre Dolmetschertätigkeit sowie bei den Gastfamilien und dem Heimatverein Tonnenheide für die Unterstützung.