Unsere Ortschaften
Hier erfahren Sie mehr über die einzelnen Ortschaften der Stadt Rahden.
Jeder Ortsteil hat seinen ganz eigenen Charme und trägt so zum Rahdener Stadtbild bei. Egal ob eine bewegte Geschichte, interessante Sehenswürdigkeiten, Naturschutzgebiete oder große Feste. Die einzelnen Ortschaften haben viel zu bieten.
Rahden
Die nördlichste Stadt im Land NRW ist Rahden mit den Ortschaften Rahden, Kleinendorf, Varl, Sielhorst, Pr. Ströhen, Wehe und Tonnenheide.
Eine idyllische Kleinstadt mit viel Lebensqualität, so präsentiert sich die Stadt Rahden ihren Besuchern und auch
ihren knapp 17.000 Bewohnern.
Kleinendorf
Das »kleine Dorf« (Lütgendörpe) entwickelte sich, als der Fürstbischof von Minden im 14. Jahrhundert in der Nähe
der Aue (heute »Große Aue«) eine Wasserburg errichtet. Die Burgruine ist heute noch vorhanden.
Preußisch Ströhen
Ströhen taucht in der ursprünglichen Schreibform »Stroden« erstmals 1080-1088 in einer Urkunde der Diepholzer
Edelfrau Gisela (Gysla) als Benennung des hier gelegenen Aue-Bruchwaldgebietes auf.
Wehe
Grabhügel mit Urnen deuten darauf hin, dass es bereits in der Bronzezeit Siedlungen in Wehe gegeben hat. In
Barl, einem Ortsteil von Wehe, blieb ein solcher Hügel bis heute unversehrt. Seit der Gebietsreform am 01. Januar 1973 gehört Wehe als Ortschaft zu der Stadt Rahden.
Sielhorst
Vor über 160 Jahren, am 01. Januar 1849, trennte sich Sielhorst von Varl und wurde eine selbstständige Gemeinde, die es bis zur Gebietsreform und Bildung der Stadt Rahden am 01. Januar 1973 blieb. Der Name Sielhorst ist Jahrhunderte alt und deutet auf Wasserläufe (Siel) und kleine oder auch niedrige Waldstücke (Horst) in der Frühgeschichte dieser Gegend hin.
Tonnenheide
1858 entstand aus Wehe II die Gemeinde Tonnenheide mit den Bauernschaften Hahnenkamp, Küthe, Linteln, Nutteln und Schmalge.
Bis zur Gebietsreform am 01. Januar 1973 wuchs die Bevölkerungszahl auf 2.000 Einwohner.
Varl
Bei der Bezeichnung Varl handelt es sich um eine Kurzfassung von »Varloh«, wobei es sich bei der ersten Silbe »Var« um die Beschreibung von Grenze, Furt oder Grenzland handelt. Die zweite Silbe »loh« bedeutet soviel wie Busch, leichter Eichenbestand. Man könnte Varl also auf hochdeutsch auch mit »Grenzwald« übersetzen.