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MRSA - Weiterführende Informationen

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Staphylococcus aureus verursacht weltweit die meisten im Krankenhaus erworbenen Infektionen wie Haut- und Weichteilinfektionen, Pneumonien, Fremdkörper-assoziierte und viele weitere, nicht selten septisch verlaufende Infektionen.

Besonders kritisch sind Erkrankungen durch Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA), denn diese Keime sind nicht nur gegen dieses eine Penicillin, sondern gegen die meisten gängigen Antibiotika resistent.

Obwohl die Ärzte in der Therapie auf Reserveantibiotika zurückgreifen, ist der Heilungsverlauf langwierig und schwierig.

Andererseits sind viele MRSA-Träger völlig gesund.

 

Wer ist gefährdet?

Folgende Patientengruppen haben ein erhöhtes Risiko für eine MRSA-Kolonisation: 

Patienten aus Regionen/Einrichtungen mit bekannt hoher MRSA-Prävalenz

Patienten mit einem stationären Krankenhausaufenthalt (länger als drei Tage) in den letzten zwölf Monaten


Patienten, die (beruflich) direkten Kontakt zu Tieren in der landwirtschaftlichen Tiermast (Schweine) haben

Patienten, die während eines stationären Aufenthalts Kontakt zu MRSA-Trägern hatten, zum Beispiel bei Unterbringung im selben Zimmer

Patienten mit zwei oder mehr der folgenden Risikofaktoren: chronische Pflegebedürftigkeit, Antibiotikatherapie in den letzten sechs Monaten, liegende Katheter, zum Beispiel Harnblasenkatheter oder PEG-Sonde, Dialysepflichtigkeit, Hautulcus, Gangrän, chronische Wunden, tiefe Weichteilinfektionen, Brandverletzungen.

   Quelle: RKI (2008)

 

 

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