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Klimaschutzmanagement

Klimaschutz ist eine langfristige kommunale Querschnittsaufgabe. Die in der Kommune vorhandenen Kräfte müssen gebündelt und zielgerichtet eingesetzt werden – genau das ist die Aufgabe des kommunalen Klimaschutzmanagements.

Doch was machen Klimaschutzmanagende (KSM) eigentlich konkret?

Grundlage ihrer Arbeit ist das Klimaschutzkonzept der Kommune oder des Kreises. KSM initiieren, koordinieren, unterstützen und bewerten Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen sowohl innerhalb der Verwaltung als auch in der gesamten Kommune.

KSM kommunizieren die Klimaschutzaktivitäten, und das innerhalb der Verwaltung und nach außen. Vernetzung ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit, zum einen die von lokalen Akteuren zur Förderung des Informations- und Erfahrungsaustauschs. Zum anderen ist auch die Vernetzung mit anderen Kommunen und übergeordneten Stellen gefragt. Dieser Austausch dient der Unterstützung der eigenen Klimaschutzaktivitäten. 

KSM sind wichtige Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. Sie können z.B. Energieberatungen vermitteln, oder auch Fördermöglichkeiten aufzeigen. Auch für Ideen oder lokale Klimaschutzinitiativen sind sie Ansprechpartner*innen. Klimaschutz wird nur funktionieren, wenn möglichst viele mitmachen.

Nicht zuletzt haben Kommunen mit KSM Zugang zu weiteren Fördermitteln. Laut einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) führen Kommunen mit KSM verstärkt geförderte Klimaschutzvorhaben durch und sparen letztendlich deutlich mehr THG-Emissionen ein als Kommunen ohne KSM.

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