Holzhausen II
(heißt so, weil es in der Nachbarkommune auch eine Ortschaft Holzhausen gibt)
Zwischen 1037 und 1127, zur Zeit des Bischofs Wilde, wurde der bischöfliche Hof zu Holzhausen an die Mindener Kirche übergeben. Beurkundet wurde dies später durch den Bischoff Werner 1153.
Die alte Schmiede und „Scheune des Handwerks“
"Büntmaas" Dorfschmiede in der Ortschaft Holzhausen II stammt aus dem Jahr 1747.
Das Fachwerk des Hauses ist vollständig erhalten und mit Backsteinen ausgemauert. Der Giebel des Fachwerkhauses enthält die datierte Inschrift.
Die Schmiede wurde 1989 unter Denkmalschutz gestellt und zu einem Museum ungestaltet, in dem man sich die alten, gut erhaltenen Werkzeuge ansehen kann. An zwei Tagen der offenen Tür im Jahr werden die Schmiedekunst und das Reepschlagen vorgeführt.
Die Durchfahrtsscheune aus dem Jahre 1815, die sich auf dem Hofgrundstück befindet, wurde vom Heimatverein restauriert und zu einem Museum mit altem, dörflichen Handwerk umgestaltet.
Besichtigungen sind nach Absprache mit dem Heimatverein Holzhausen II, Frau Ullrich, Telefon 0571/42145, oder Herr Generotzky, Telefon 0571/47601 möglich.
Die evangelische Pfarrkirche
in Holzhausen II hat einen schlichten dreiseitig geschlossenen Saal, Baujahr 1560. Sie ist der erste und damit älteste lutherische Kirchenneubau in Westfalen.
Sie verfügt über Steinwände mit hohen Wandnischen und einer flachen Balkendecke. Rechteckfenster wie hier kommen im 15. und 16. Jahrhundert sonst nur bei Fachwerkkapellen und -Kirchen vor.
Ansprechpartner: Frau Kirsten Gardini, Telefon: 0571/95193671