Hitzeschutz
Die Auswirkungen des von Menschen verursachten Klimawandels sind bereits deutlich zu erkennen. Das wird besonders sichtbar am allgemeinen Anstieg der Temperaturen und der Zunahme von extremen Wetterereignissen.
Video: Wie beeinflussen Klimawandel und Hitze undere Gesundheit
Die Sommer in Deutschland werden messbar heißer. Acht der elf wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 traten in den vergangenen zwanzig Jahren auf – ein klarer Hinweis auf den Klimawandel. Prognosen zeigen: Hitzewellen könnten bis zum Ende des Jahrhunderts mehr als doppelt so häufig auftreten und deutlich länger andauern.
Auch bei uns im Mühlenkreis wird es spürbar wärmer: Der Temperaturanstieg betrifft längst nicht mehr nur südliche Regionen – auch in Nordrhein-Westfalen und im Kreis Minden-Lübbecke steigen die Durchschnittstemperaturen. Die Zahl heißer Tage nimmt stetig zu. Einen Überblick über die regionale Klimaentwicklung gibt es auf den Internetseiten des Klimakreises.
Anhaltende Hitze kann unser Wohlbefinden deutlich beeinträchtigen und die Gesundheit ernsthaft gefährden. Deshalb ist es wichtig, die Risiken zu kennen und sich gezielt zu schützen.
Durch Hitze besonders gefährdet sind folgende Personengruppen:
- Menschen ab 65 Jahren
- Ältere alleinlebende Menschen
- Pflegebedürftige Menschen
- Säuglinge und Kleinkinder
- Menschen mit Vorerkrankungen
- Menschen mit akuten Erkrankungen
- Menschen, die im Freien arbeiten und die körperlich schwer arbeiten
- Menschen in besonderen Lebenslagen (z. B. Obdachlose, Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen)
Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Hitze. Entscheidend ist die individuelle Anpassungsfähigkeit des Körpers. Auch die Fähigkeiten und Möglichkeiten einer Person, sich während einer Hitzewelle aktiv vor Hitzebelastungen zu schützen, spielen eine Rolle. Auch gesunde Menschen spüren bei großer Hitze oft (körperliche) Leistungseinbußen, weil der Körper ständig damit beschäftigt ist, sich abzukühlen.
Damit Sie gut vorbereitet durch heiße Tage kommen und den Sommer unbeschwert genießen können, haben wir Tipps und wichtige Informationen zum Hitzeschutz für Sie zusammengestellt.
Aktuelle Hitzewarnungen für NRW
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt auf der Grundlage von Warnkriterien deutschlandweit Wetterwarnungen heraus. Für Tage mit starker oder extremer Wärmebelastung werden Hitzewarnungen ausgesprochen. Die Karte zeigt sowohl Hitzewarnungen für den aktuellen Tag sowie auch den nächsten Tag an. Eine Erläuterung der Hitzewarnungen und weitere Informationen zum Hitzewarnsystem finden sich auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes.
Weitere Informationen zu Hitzewarnungen
Bei welchen Kriterien wird eine Hitzewarnung herausgegeben?
Hitzewarnungen werden aktuell vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in zwei Warnstufen unterteilt. Die Kriterien werden vom DWD wie folgt angegeben:
|
Warnstufe |
Warnereignis |
Schwellenwert |
|
Warnstufe 1 |
Starke Wärmebelastung |
Vorhergesagte gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag von etwa 32 °C, zusätzlich nur geringe nächtliche Abkühlung in Innenräumen |
|
Warnstufe 2 |
Extreme Wärmebelastung |
Vorhergesagte gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag ab 38 °C |
Was bedeutet „gefühlte Temperatur“?
Nicht immer entspricht das, was wir bei Hitze empfinden, der reinen Lufttemperatur. Die „gefühlte Temperatur“ wird vom Deutschen Wetterdienst (DWD) mit einem speziellen Rechenmodell – dem Klima-Michel-Modell – ermittelt. Dabei fließen Wetterfaktoren wie Wind, Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung ein, aber auch typische körperliche Merkmale eines Durchschnittsmenschen.
Wichtig! : Die gefühlte Temperatur ist ein Richtwert. Jeder Mensch reagiert anders auf Hitze. Körperliche Unterschiede – etwa zwischen Frauen und Männern oder bei älteren Menschen – können dazu führen, dass Hitze unterschiedlich stark empfunden wird.
Tipp: Achten Sie bei Hitze nicht nur auf die gemessene Temperatur – sondern vor allem auf Ihr eigenes Wohlbefinden und das Ihrer Mitmenschen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes.
Wie können Sie Hitzewarnungen erhalten?
Aktuelle Hitzewarnungen für NRW
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt auf der Grundlage von Warnkriterien deutschlandweit Wetterwarnungen heraus. Für Tage mit starker oder extremer Wärmebelastung werden Hitzewarnungen ausgesprochen. Die Karte zeigt sowohl Hitzewarnungen für den aktuellen Tag sowie auch den nächsten Tag an. Eine Erläuterung der Hitzewarnungen und weitere Informationen zum Hitzewarnsystem finden sich auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes.
Weitere Informationen zu Hitzewarnungen
Bei welchen Kriterien wird eine Hitzewarnung herausgegeben?
Hitzewarnungen werden aktuell vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in zwei Warnstufen unterteilt. Die Kriterien werden vom DWD wie folgt angegeben:
|
Warnstufe |
Warnereignis |
Schwellenwert |
|
Warnstufe 1 |
Starke Wärmebelastung |
Vorhergesagte gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag von etwa 32 °C, zusätzlich nur geringe nächtliche Abkühlung in Innenräumen |
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Warnstufe 2 |
Extreme Wärmebelastung |
Vorhergesagte gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag ab 38 °C |
Was bedeutet „gefühlte Temperatur“?
Nicht immer entspricht das, was wir bei Hitze empfinden, der reinen Lufttemperatur. Die „gefühlte Temperatur“ wird vom Deutschen Wetterdienst (DWD) mit einem speziellen Rechenmodell – dem Klima-Michel-Modell – ermittelt. Dabei fließen Wetterfaktoren wie Wind, Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung ein, aber auch typische körperliche Merkmale eines Durchschnittsmenschen.
Wichtig! : Die gefühlte Temperatur ist ein Richtwert. Jeder Mensch reagiert anders auf Hitze. Körperliche Unterschiede – etwa zwischen Frauen und Männern oder bei älteren Menschen – können dazu führen, dass Hitze unterschiedlich stark empfunden wird.
Tipp: Achten Sie bei Hitze nicht nur auf die gemessene Temperatur – sondern vor allem auf Ihr eigenes Wohlbefinden und das Ihrer Mitmenschen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes.
Wie können Sie Hitzewarnungen erhalten?
Newsletter „Hitzewarnungen“ des Deutschen Wetterdienstes
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bietet einen kostenlosen Newsletter „Hitzewarnungen“ an. Nach der Anmeldung mit Ihrer E-Mail-Adresse erhalten Sie im Fall einer Warnung eine Nachricht – in der Regel bis 10:00 Uhr am jeweiligen Tag.
Sie können auswählen, ob Sie Warnungen für bestimmte Kreise, kreisfreie Städte oder ganze Bundesländer erhalten möchten.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, den Newsletter „Hitzetrend-Prognosen“ zu abonnieren. Dieser informiert frühzeitig über mögliche Hitzeperioden in den kommenden acht Tagen – ideal zur Vorbereitung.
Der Internetauftritt „Hitzewarnungen“ ist ebenso ein Informationsangebot des Deutschen Wetterdienstes. Auf übersichtlichen Karten finden Sie aktuelle Hitzewarnungen und Hitzetrends für die nächsten Tage.
Warn-App NINA
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) stellt die kostenlose Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) zur Verfügung.
Über NINA erhalten Sie nicht nur wichtige Hinweise des Bevölkerungsschutzes, sondern auch Wetterwarnungen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) – alles direkt auf Ihr Smartphone.
Sie können individuelle Orte oder Regionen einstellen, für die Sie Warnmeldungen erhalten möchten.
!Bitte beachten: Hitzewarnungen der Stufe 1 (starke Wärmebelastung) werden in der Regel nicht über die App angezeigt. Nur Hitzewarnungen der Stufe 2 (extreme Wärmebelastung) erscheinen als Push-Mitteilung.
WarnWetter-App
Der Deutsche Wetterdienst stellt die kostenlose WarnWetter-App mit umfassenden Informationen zu aktuellen Wetterbedingungen und Warnungen bereit. Sie informiert über amtliche Unwetterwarnungen wie Hitzewarnungen für Deutschland bis auf Gemeindeebene. Sie können Warngebiete individuell festlegen und sich mittels Benachrichtigungen gezielt über Wettergefahren informieren lassen.