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Frauen strickten und nähten fleißig für Rahdener Neugeborene

Ein Bericht von Ulrike Kokemor über das ehrenamtliche Engagement der Rahdener Strickfrauen

Es ist mittlerweile in der Stadt Rahden Tradition, dass Familien, die in Rahden ihren Wohnsitz und gerade Nachwuchs bekommen haben, innerhalb der ersten Wochen/Monate nach der Geburt  von der Stadtverwaltung ein Willkommenspaket bekommen.

Diese Willkommenspakete enthalten viele nützliche Informationen für die frisch gebackenen Eltern, die von der Familienstelle der Stadt Rahden zusammengestellt wurden. Außerdem enthält dieses „besondere Paket“ u. a. auch selbstgestrickte Mützchen, Söckchen und kleine Halstücher für die Rahdener Babys. Mittlerweile gibt es 12 Frauen, fast alles Seniorinnen und Landfrauen, die ehrenamtlich diese Geschenke in Handarbeit anfertigen. Die Koordination erfolgte bislang von der 89jährigen Herta Kokemoor, die früher ein Handarbeitsgeschäft in Rahden geführt hat. Aus Altergründen übergab sie Anfang des Jahres 2021 die Koordination jetzt an Ulrike Kokemor, die von Anfang an mit gestrickt und genäht hat.

Da im Jahr 2020 mehr als 150 Babys geboren wurden, musste schon bald neues Material angeschafft werden. Im Auftrag der Familienbeauftragten, Heike Krüger,  besorgten Cypriane Husemann und Hertha Kokemoor bereits Ende 2020 insgesamt 140 Knäuel Wolle für Mützchen und Socken sowie 15 Meter verschiedener Jerseystoffe für die kleinen Halstücher.

In der Coronazeit wurde sehr fleißig gestrickt und jetzt, Mitte des Jahres 2021, sind schon fast alle Wollknäuel verarbeitet. Es entstanden insgesamt 182 gestrickte Mützchen und 140 kleine Socken. Zu den fleißigen Strickerinnen gehören Herta Kokemoor, Hildegard Hilker, Ingrid John, Hannelore Wlecke, Ingrid Kameier, Marlene Mittag-Jonas, Juliane Steinkamp, Helga Bergmann, Ulrike Kokemor sowie Ingrid Langhorst und Rosel Meerhoff (ohne Foto).

Parallel dazu nähten Ilka Mittag und Ulrike Kokemor von den verschiedenen Jerseystoffen 220 kleine Halstücher, die den Babys auch als Spucktücher dienen können.

Alle Frauen sind schon gespannt, wie sich die Geburtenrate für die Stadt Rahden im Laufe des Jahres noch entwickeln wird – Mützen, Socken und Spucktücher sind auf jeden Fall ausreichend vorhanden.

Anfang des Jahres 2021 wurden bis Ende April bereits schon 85 Mützen, 45 Paar Strümpfe und 150 Halstücher an die Familienbeauftragte Heike Krüger übergeben. Den Rest nahmen der Bürgermeister Dr. Bert Honsel und Cypriane Husemann jetzt kürzlich in Empfang. Der Bürgermeister und die Familienbeauftragte bedanken sich bei allen Frauen, die hier so fleißig unterstützt haben. Wenn Corona es zulässt, werden am Ende des Jahres bei einer kleinen Weihnachtsfeier Erfahrungen und Anekdoten ausgetauscht.

09.09.2021 
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