Inhalt


1960

3. Oktober
Mit der Ankunft des Schienenbusses Rahden-Herford wird der neue Bahnhof seiner Bestimmung übergeben.


1962

15. September
Das neue Rathaus (Grundsteinlegung: 30.09.1960, Richtfest: 14.03.1961) wird mit einem Festakt eingeweiht.

Rathaus 1961

Das neue Rathaus

16. September
Mit 3.756 gegen 234 Stimmen entscheidet sich die Bevölkerung Espelkamps gegen eine Trennung der Gemeinde Alt-Espelkamp von der Stadt Espelkamp.


1963

6. April
Das neue Hallenbad wird eingeweiht.

30. Juni
Die Thomaskirche (Grundsteinlegung: 13.11.1960) wird durch Präses D. Wilm eingeweiht.

15. Juli
Nach den notwendigen Umbauarbeiten und Renovierungen kann das Schloss Benkhausen als Zweigstelle des Wittekindshofes Volmerdingsen genutzt werden. Bis 1962 gehörte das Schloss der Familie von dem Bussche-Münch.

Schloß Benkhausen

Schloss Benkhausen


1964

28. Juli
Die Stadt Espelkamp wird „mündig": Sie übernimmt die öffentlichen Grundstücke und Infrastruktureinrichtungen, die bisher von der Aufbaugemeinschaft treuhänderisch verwaltet wurden, und erwirbt das Wasserwerk. Nach der Freigabe des ehemaligen Muna-Geländes durch die britische Militärregierung ging das Eigentum an den Grundstücken zunächst an die Bundesrepublik und durch Vertrag vom 9.4.1958 an das Land Nordrhein-Westfalen.

22. August
Pastor Karl Pawlowski ist gestorben. Als Leiter des Evangelischen Hilfswerkes Westfalen bemühte er sich um die Verhinderung der Demontage und um die Freigabe der Muna für karitative Zwecke.


1965 

11. Juni
Der bisherige Bürgermeister Wilhelm Kern wird zum ersten hauptamtlichen Stadtdirektor der Stadt Espelkamp gewählt.

Stadtdirektor Wilhelm Kern mit Ratsmitgliedern

Stadtdirektor Wilhelm Kern (l.) mit Ratsmitgliedern

30. September
Gerhard Wetzel wird zum neuen Bürgermeister der Stadt Espelkamp gewählt.


1966 

1. Januar
Die Stadt Espelkamp scheidet aus dem Amt Rahden aus und erhält eine selbstständige Verwaltung. Die Stadtgrenzen werden neu festgelegt, das Stadtgebiet umfasst jetzt 17,43 qkm bei einer Einwohnerzahl von 12.530

23. Juni
Durch Erlass des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen erhält die Stadt Espelkamp ein Wappen und eine Flagge.

Dezember
Die „Birger-Forell-Realschule", die seit 21.4.1960 in der Trägerschaft des Ludwig-Steil-Hofes stand, wird von der Evangelischen Kirche als erste Realschule in Westfalen übernommen.


1967 

9. November
Der Rathausplatz wird nach dem verstorbenen Stadtdirektor und Altbürgermeister Wilhelm Kern in „Wilhelm-Kern-Platz" umbenannt.


1968 

Das Industrie- und Gewerbegebiet Nord wird in einer Größe von rund 77 ha planmäßig ausgewiesen. Inzwischen haben hier über 1.600 Beschäftigte einen Arbeitsplatz gefunden.

8. August
Der Neubau der Kreisberufsschule an der Trakehner Straße wird seiner Bestimmung übergeben.


1969 

15. Juni
Einen der Höhepunkte während der Festtage „20 Jahre Aufbau einer neuen Stadt" bildet der Besuch von Bundespräsident Heinrich Lübke und Ministerpräsident Kühn, die sich in das "Goldene Buch" der Stadt Espelkamp eintragen.


1970 

24. April
Feierliche Übergabe der von der Stadt um- und ausgebauten Muna-Halle, Kantstraße 30, an die Bücherei Volksbildungswerk Espelkamp, die jetzt über 28.000 Bücher umfasst.

17. Dezember
Die neue Zentralkläranlage nimmt den Betrieb auf, eine mechanisch-biologische Anlage, die für 30.000 Einwohner konzipiert ist.


1971 

1. Juni
Die Gemeinden Rahden und Stemwede gründen mit der Stadt Espelkamp den Sonderschulverband für den Nordkreis, Sitz ist Espelkamp.

11. September
Die Hauptschule „Ernst-Wiechert-Schule" und die Stadtsporthalle mit den angrenzenden Kleinspielfeldern werden eingeweiht.

24. September
Bischof Hermann Kunst wird „in dankbarer Würdigung seiner über mehr als zwei Jahrzehnte bewährten Arbeit für den Aufbau einer neuen Heimat für Vertriebene und Flüchtlinge" das Ehrenbürgerrecht der Stadt Espelkamp verliehen.


Ab 1972

Als Folge der Ostverträge (Moskauer Vertrag am 12.8.1970, Warschauer Vertrag 7.12.1970) kommen immer mehr deutsche Aussiedler aus den Ostblockstaaten nach Espelkamp, um hier eine neue Heimat zu finden. 

11. November
Das „Neue Theater" (650 Plätze) wird eröffnet. Bis zu diesem Tag wurden kulturelle Veranstaltungen mit viel Erfolg in der Turnhalle der Waldschule durchgeführt.

Theater 1973

Das Neue Theater







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