Es bleibt unsere Sprache - Ein Leitfaden mit Tipps und Hilfestellungen zur gendergerechten Sprache
Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Minden-Lübbecke bringen einen Flyer zur geschlechtergerechten Sprache heraus
Aus der Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten ist ein neues Projekt entstanden: Ein kleiner Leitfaden, der Tipps und Hilfestellungen bei der Anwendung von gendergerechter Sprache gibt. Immer noch fragen sich viele, warum nicht einfach wie bisher das „generische Maskulinum“, also die männliche Form, verwendet werden kann. Fakt ist, dass Sprache unser Denken und unser Bewusstsein bestimmt – und damit auch Realität schafft. Eine geschlechtergerechte Sprache stellt Chancengleichheit her. Indem der Genderstern, die Pluralform, Verben statt Substantiven oder geschlechtsneutrale Begriffe verwendet werden, fühlen sich alle Menschen mitgemeint. Auch die Menschen, die sich mit keinem der biologischen Geschlechter identifizieren können. In dem Flyer finden sich konkrete Formulierungsbeispiele. Außerdem sind alle Kontaktdaten der Gleichstellungsbeauftragten aufgelistet, die bei Fragen gerne weiterhelfen. „Die sprachliche Konformität ist ein Puzzleteil, um zur Gleichstellung aller Menschen zu gelangen. Unsere Sprache ist immer im Wandel. Und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist eine geschlechtergerechte Formulierung das neue Normal“, sind sich die Frauen einig.
Erhältlich ist der Flyer ab sofort in allen Rathäusern im Kreisgebiet, auf den Internetseiten der Städte und Gemeinden sowie auf Anfrage bei den Gleichstellungsstellen.
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Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten trifft sich regelmäßig, mindestens einmal im Quartal. Für einzelne Projekt werden Arbeitsgruppen gegründet. Aus einer solchen ist auch der Flyer zur geschlechtergerechten Sprache entstanden.