Ein Geburtsbaum für TillStadt Rahden startet wieder mit der Übergabe der Willkommenspakete für Neugeborene Der kleine Till hat am 15. Februar 2020, sehr zur Freude seiner Eltern Carolin und Sebastian sowie Bruder Jonte, das Licht der Welt erblickt. Er ist als Karnevalsprinz geboren, denn der 15. Februar war das Karnevalswochenende, dem letzten beschwingten, fröhlichen, öffentlichen Leben vor der Corona-Epidemie. Dass er in Zeiten von Corona geboren ist, ahnt der neue Erdenbürger nicht und es ist ihm auch völlig egal. Er macht einen zufriedenen und glücklichen Eindruck im Kreise seiner Familie. Eigentlich sollten die stolzen Eltern ihr Willkommenspaket schon Anfang April erhalten, doch Corona machte allen einen Strich durch die Rechnung. Umso mehr freut sich die ehrenamtliche Mitarbeiterin, Sonja Kükelhan, dass sie unter Einhaltung aller Vorschriften der jungen Familie ihr Willkommenspaket an der Tür überreichen darf. Neben Geschenken und vielen Informationen für junge Familien bekommen die Eltern verschiedene Gutscheine z. B. über frühkindliche Schwimmförderung, Kinderbesteck und vieles mehr. Als weiteres Willkommensgeschenk und im Rahmen von weiteren Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen haben Rat und Verwaltung beschlossen, Familien mit Neugeborenen einen Gutschein über einen Geburtsbaum zu überreichen. Dazu gehört ein entsprechender Anhänger mit Namen und Geburtsdatum des Kindes. Hier geht ein großer Dank an die Firma Kolbus, die diese Namensschilder in ihrer Ausbildungswerkstatt fertigt. Auch in Zukunft möchte die Firma Kolbus die Familienarbeit gerne unterstützen, teilt Heike Krüger mit. Die Familienbeauftragte ist mit dem Geschäftsführer der Firma Kolbus Wilfried Kröger darüber im Gespräch und freut sich über die Kooperation. „Eine gute Familienförderung als weicher Standortfaktor ist wichtig, um Rahden für geeignete Fachkräfte interessant zu machen“, sagt Wilfried Kröger aus Unternehmersicht. Was machen Familien mit dem Geburtsbaum, wenn sie keine Pflanzgelegenheit haben? Die Stadt Rahden übernimmt das Pflanzen der Bäume auf städtischen Grundstücken. Familienstelle, Stadtmarketing und Bauamt sind sich einig – daraus können schöne Streuobstwiesen für die Einwohnerinnen und Einwohner in Rahden entstehen. „Ein tolles Projekt im Hinblick auf die Biodiversität“ sagt Dieter Drunagel und ist sicher, dass sich geeignete Flächen im Stadtgebiet für dieses Vorhaben finden lassen. Auch Bürgermeister Dr. Bert Honsel freut sich über das Projekt. Sein Dank geht an dieser Stelle an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, welche die Familienstelle mit viel Engagement unterstützen. „Ohne ehrenamtliches Engagement wäre das Konzept zur Familienförderung so nicht umsetzbar“, ergänzt der Bürgermeister. |
| 27.05.2020 |
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