Aus 1.200 Jahren Stadtgeschichte
Das Leben in einer Stadt wird nicht nur von heutigen Ereignissen und Entscheidungen geprägt, sondern basiert auf historischen Geschehnissen, deren Auswirkungen sich niemand entziehen kann.
Bei der Beantwortung historischer Fragen steht das Stadtarchiv allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite und beantwortet nicht nur Anfragen der Verwaltung, sondern auch persönliche, schriftliche und telefonische Nachforschungen aus der Öffentlichkeit. Gleichzeitig steht es in engem Kontakt mit den örtlichen Schulen, begleitet historische Forschungsarbeiten und dient auch mit Ausstellungen und eigenen Veröffentlichungen der Förderung des Gemeinwesens und der regionalen Verbundenheit.
Vom Stadtarchiv Lübbecke wurden verschiedene Beiträge zur Stadtgeschichte herausgegeben. Eine Auswahl interessanter Beiträge haben wir hier für Sie zusammengestellt:
- Zur Geschichte der Bauerschaft Nettelstedt - von den Anfängen bis zum Eintrag in das Feuer-Sozietäts-Register
- Das Hospital zum Heiligen Geist in Lübbecke
- Wo wurden in Lübbecke die Hexen gebadet und wie ging man mit Denunzianten um?
- Die Nacht des roten Hahns
- Stadtbrand und Visionen, Spuk und Vertellsel
- Der Pohlmannsche Kornspeicher in Gehlenbeck
- Streit auf der Stadtmauer
- Beleidigungen und Handgreiflichkeiten unter Bürgern
- Spuren des Dreißigjährigen Krieges
- Zwei Linden, ein Spielplatz und eine Burg
- Der dänische Überfall auf Lübbecke im Jahre 1627
- Verpachtung des Lübbecker Ratskellers
- „Köttelbeke“: Rekonstruktion einer anrüchigen Straße
- Kindeswohl vor dem Lübbecker Stadtgericht
- Streit um Schuhe, Stiefel und Pantoffeln aus Herford
- Geburtsbriefe aus Lübbecke
- Vor 725 Jahren erhielt Lübbecke Stadtrecht
- Agathe Stille auf Renkhausen, milde Stiftungen und eine Kirchengründung
- Die Braunahrung der Stadt Lübke: Bierbrauen in Lübbecke
- Bischofs Mühle - Königsmühle
- Die Mast im Walde
- Streit um die Lübbecker Bürgerjagd
- Weideland »Lübbecker Berg«
- Zwischen Krieg und Frieden in der Provinz in den Jahren 1814/15
- Ein Schnatgang um die Lübbecker Bürgerjagd
- Bürgermeister Kind berichtet aus seinem Verwaltungsbezirk
- Von Leichenhemden, Totenwachen und Spökenkiekern
- Der Tribbenhof am Markt in Lübbecke und seine Bewohner
- “Ite, missa est!“ - 175 Jahre Katholische Gemeinde Lübbecke
- Der Lübbecker Landrat Adolf von der Horst
- Von der Kreistagsstube zum Königlichen Landratsamt in Lübbecke
- Lehrer und Soldat - Aus der Frotheimer Schulchronik
- Das Jubelfest der Lübbecker Schützen im Jahre 1892
- Handel und Wandel auf der Langen Straße und dem Marktplatz in Lübbecke
- Von der Kleinkinderbewahranstalt im Armenhaus zum Kindergarten an der Kapitelstraße
- Von der Badeanstalt an der Matzenbleiche bis zum Freibad an der Obernfelder Allee
- Die vergessene Eisenbahn am Stemweder Berg
- Das Lübbecker Notgeld
- Angesteckt! Schlimmer als Pest und Cholera - Zum Gedenken an die Novemberpogrome des Jahres 1938
- Die steinreiche Geschichte des steinalten Gedenksteines in Lübbecke (von Julien Picq)
- Fundstücke berichten über frühere Baumaßnahmen an der Jahn-Realschule Lübbecke
- Als das Ende vor dem Anfang lag – Erinnerungen an das Ende des 2. Weltkrieges vor 75 Jahren
- Gedenken zum 50. Jahrestag des Kriegsendes: Kriegsende 1945 in Lübbecke
- Gerüchte und Spekulationen im Jahre 1945
- Lübbecke und die britische Kontrollkommission im Jahre 1945
- Vergessene Schätze: Das Nagelbuch der Stadt Lübbecke
- Zweimal Weihnachten 1947 und 1948
- Ostern 1948
- Was war im Juli 1952 in Lübbecke los?
- Auf die Gesundheit! Die Einweihung des neuen Lübbecker Krankenhauses 1985
- Rede von Helmut Hüffmann zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte (und zur städtischen Gerichtsbarkeit im 17. Jahrhundert)
"Westfälische Geschichte"
ist das Geschichtsportal zur Regional- und Landesgeschichte Westfalens - ein Kooperationsprojekt des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte und der Stiftung Westfalen-Initiative.
Konzipiert als ein themenspezifischer Informationspool, hält das Portal vielfältige Service- und Informationsangebote für Sie online bereit: Links, Texte, Quellen, Ereignisse, Biografien, Karten u. v. m. Vertiefend werden einzelne Themen und Aspekte in Schwerpunkt- und Projektbereichen dargestellt. Die Materialbasis wird ständig erweitert. Verschiedene Suchmöglichkeiten erschließen die vielfältigen Inhalte des Portals und unterstützen Sie bei Ihrer Recherche.
Das Portal richtet sich an alle historisch Interessierten, aber auch an Wissenschaftler und Mitarbeiter von Kultureinrichtungen ebenso wie an Lehrer und Schüler. Zielgruppenspezifische Angebote werden fortlaufend aufgebaut bzw. erweitert.
"Westfalens Aufbruch in die Moderne"
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, die Bezirksregierungen in Detmold, Münster und Arnsberg, die Evangelische Landeskirche Westfalen und das Erzbistum Paderborn präsentieren in einem Gemeinschaftsprojekt die Geschichte der zahlreichen Auf- und Umbrüche zur Moderne – mit regionalhistorischem Ansatz: Eine Fülle von Museumsobjekten, Bildern und Schriftzeugnissen ist mit vielen Informationen zur Lokal- und Regionalgeschichte Westfalens verbunden.
Im Mittelpunkt stehen die ökonomische, kulturelle und politische Modernisierung Westfalens. Der virtuelle Spaziergang durch die Epoche seit Beginn des 19. Jahrhunderts geleitet zu den Spuren in der Region. Geschichtsinteressierte erfahren, warum die Einführung von Dampfmaschinen zu Massenarmut und zur Auswanderung verzweifelter Menschen führte und wie Westfalen mit Großmächten wie Frankreich und England verbunden war. Den roten Faden bildet der Reisebericht über Westfalen des preußischen Verwaltungsbeamten Justus Gruner (1777-1820).
Ehrenbürger der Stadt Lübbecke
Die Gemeinde kann Persönlichkeiten, die sich um sie besonders verdient gemacht haben, das Ehrenbürgerrecht verleihen. Dies ermöglicht es den Gemeinden, Persönlichkeiten, die sich weit über das übliche Maß hinaus für die Gemeinde eingesetzt haben, zu ehren und ihre Verdienste dadurch öffentlich anzuerkennen.
Zur Zeit gibt es drei Ehrenbürger der Stadt Lübbecke:
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Huguette Brillaud (seit 1993) für Verdienste um die Städtepartnerschaft mit Bayeux
- Paul Gauselmann (seit 2004) für Verdienste um den Wirtschaftsstandort Lübbecke und für das Engagement im Sportsponsoring
- Helmut Hüffmann (seit 2015) für Verdienste um die Aufarbeitung der Stadtgeschichte und den Aufbau des Stadtarchivs
Frühere Ehrenbürger waren
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Colin Lucas für Verdienste um die Städtepartnerschaft mit Dorchester
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Hermann Strubberg
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Arnold Upmeyer
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Ludwig von Waldthausen
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Franz Welschof
Das Ehrenbürgerrecht erlischt mit dem Tod. Zusätzlich wurden die während der NS-Zeit vorgenommenen Ehrungen (Reichspräsident Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, Reichskanzler Adolf Hitler, Oberpräsident von Berlin und Brandenburg Wilhelm Kube, General Karl Litzmann und Dr. Alfred Meyer) am 08.11.1990 durch Ratsbeschluss auch formal aufgehoben.
Der in Lübbecke aufgewachsene Künstler Otto Piene aus Groton (USA) und der Gewerkschafter Günter Döding - beide sind inzwischen leider verstorben - wurden mit dem "Ehrenbrief und Ehrenschild der Stadt Lübbecke" ausgezeichnet.