ASP-Wildschweinmonitoring durch die JägerMit Hilfe eines effektiven Wildschweinmonitorings soll die Einschleppung des ASP-Virus in ein Gebiet frühzeitig aufgedeckt werden. Das ist die Grundlage für eine effiziente und schnelle Seuchenbekämpfung. In der Vergangenheit wurde deutlich, dass die Verbreitung der ASP häufig sprunghaft über größere Distanzen erfolgte. Daher wird darum gebeten, Proben von allen erlegten und tot aufgefundenen Wildschweinen sowie allen Wildschweinkörperteilen unabhängig vom Verwesungszustand in allen nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten einer Untersuchung zuzuführen. Bei erlegten Wildschweinen wird um die Entnahme von EDTA-Blutproben gebeten, bei tot aufgefundenen Wildschweinen sind möglichst Tupfer mit Herzblut und ggf. Teile der Milz, im Falle eines Tierkörperteils möglichst ein Röhrenknochen oder das Brustbein kurzfristig einer Untersuchung zuzuführen. Es wird daraufhin gewiesen, dass auch bei stark verwesten Tieren eine Probenahme aus Röhrenknochen oder dem Brustbein noch eine erfolgreiche Untersuchung ermöglicht und daher auch Tiere in einem fortgeschrittenen Verwesungszustand beprobt werden sollten (Merkblatt Beprobung und Probenbegleitschein). |
| Autor: Tanja Rost |
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