Wettbewerbsbedingungen
- Die teilnehmenden Dörfer haben einen Zeitraum von 2 Stunden, um der Bewertungskommission ihr Dorf zu präsentieren! Die Gestaltung der Präsentationszeit (z.B. Bus-Rundfahrt, Begehung, Vorträge mit Fotos oder anderen Medien, Diskussion mit Kommission) bleibt den Dorfgemeinschaften freigestellt. Für eine faire und einheitliche Bewertung aller teilnehmenden Dörfer wird auf die Einhaltung des Zeitrahmens großer Wert gelegt!
- Die Kommission bewertet ausschließlich, was ihr präsentiert wird! Das bedeutet, dass bei der Präsentation Aussagen zu allen 4 Bewertungsbereichen gemacht werden sollten. Die Präsentation kann auf verschiedene Weise (z.B. Ortsbesichtigung, Vorstellung auf Informationstafeln, mündliche Darstellung) erfolgen.
- Bei der Präsentation des Dorfes sollten der Kommission nicht ausschließlich die „Schokoladenseiten“ gezeigt werden - gerade das Erkennen und Ansprechen von Schwierigkeiten oder Problemen im Dorf sind für die zukünftige Entwicklung des Dorfes häufig von immenser Bedeutung! Dabei spielt für die Kommission bei der Bewertung der inhaltliche Gesamteindruck des Dorfes die entscheidende Rolle - und nicht das einzelne positive „Vorzeigeprojekt“ bzw. die einzelne „Bausünde“!
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Nicht eine Situation/Gegebenheit im Dorf an sich ist Grundlage der Bewertung, sondern dass was die Menschen vor Ort aus ihrer jeweils spezifischen Situation machen! Diese Herangehensweise schafft gleiche Voraussetzungen für große und kleine Dörfer, stadtnahe und periphere Dörfer, „schöne“ und „nicht so schöne“ Dörfer. - Die Kommissionsmitglieder sind mit Namen und Institution sowie mit dem von Ihnen vertretenen Bewertungsbereich (z.B. Baupflege) gekennzeichnet.
- Es müssen/sollen nicht nur abgeschlossene und realisierte Maßnahmen und Ergebnisse präsentiert, sondern auch Planungen und Konzepte für die Zukunft sollten vorgestellt werden! Der Zukunftsaspekt spielt im Wettbewerb eine große Rolle (das wird schon durch den neuen Titel „Unser Dorf hat Zukunft“ verdeutlicht) - deshalb zeigen realistische Projekte und Konzepte im Planungs- und Ideenstadium der Kommission, dass Dorfgemeinschaften die speziellen Zukunftsfragen ihres Dorfes erkannt haben und an Lösungen arbeiten.