Lehrer aus Estland besuchen den Mühlenkreis
Vor kurzem besuchte eine Gruppe von 25 Lehrerinnen und Lehrern sowie von Schulaufsichtsbeamtinnen aus dem Partnerkreis Viljandi in Estland den Mühlenkreis. Angereist mit einem Bus über Skandinavien war die Gruppe insbesondere an allen Bereichen schulischer, sonderpädagogischer, heilpädagogischer, medizinischer oder psychologischer Förderung von Kindern mit besonderen Problemen interessiert. In Estland gehört der Kindergartenbereich zum Schulsystem, so dass auch Vorschulpädagoginnen dabei waren. Das Programm begann mit einem Gespräch mit der Schulaufsicht des Kreises Minden-Lübbecke. Schulrätin Margot Bretthauer und Schulrat Volker Aust informierten die Gäste über das System der Schulaufsicht in Nordrhein-Westfalen. Es stellte sich heraus, dass die Schulsysteme in den beiden Partnerländern doch recht unterschiedlich gestaltet sind.
Im Früherkennungszentrum im Klinikum II gab der Leiter Dr. Helmut Kuke den Gästen einen Einblick in die Arbeit der Einrichtung, die in dieser Form 1981 ins Leben gerufen wurde. »Bis dahin hatte es keine indisziplinär arbeitende Gruppe gegeben«, so Dr. Kuke, die sich um Säuglinge bzw. Kinder mit Behinderungen oder von Behinderung bedrohte Kinder kümmerte. Der Schwerpunkt liegt in den Aufgaben Früherkennung und Frühförderung von Kindern auf Kreisebene im Alter von 0 bis 6 Jahren, außerdem die sozialpädiatrische Diagnostik auf überregionaler Ebene.
Während des Besuchs in der Schule Mindener Wald (eine Sonderschule für Erziehungshilfe) und in der Schule Eickhorst (eine Sonderschule für Sprachbehinderte) in Hille wurden die Gäste aus Estland freudig von den Schülern in Empfang genommen. Inhaltlich wurde den Teilnehmern viel Interessantes über die Ziele und Konzepte der Schulen erläutert.
Der heilpädagogischen Kindergarten im Viktor-Pleß-Haus beeindruckte mit seinem anspruchsvollen Konzept und den vielfältigen verschiedenen räumlichen Möglichkeiten und Einrichtungen.
Einen Einblick in eine Schule für Lernbehinderte bekamen die Fachleute beim Besuch der Kuhlenkampschule in Minden. Die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule stellte den bei ihr durchgeführten integrativen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern vor. Über die Möglichkeit der Teilnahme am Unterricht freuten sich die estnischen Gäste besonders, da sie dadurch einen direkten Einblick in die Praxis bekamen.
Bei dem touristischen Programm durfte natürlich für die Teilnehmer, die überwiegend zum ersten Mal im Kreis Minden-Lübbecke waren, eine Kanalkreuzfahrt mit Schleusung in der Schachtschleuse nicht fehlen. Eine Stadtführung gab einen Einblick in die über 1200jährige Geschichte von Minden und der Blick vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal über die Porta Westfalica konnte bei bestem Sonnenschein genossen werden.
Ein abendliches Programm im GOP Bad Oeynhausen rundetet das Programm ab, bevor die zufriedenen und mit neuem Wissen versehenen Gäste wieder gen Heimat fuhren.
Im Früherkennungszentrum im Klinikum II gab der Leiter Dr. Helmut Kuke den Gästen einen Einblick in die Arbeit der Einrichtung, die in dieser Form 1981 ins Leben gerufen wurde. »Bis dahin hatte es keine indisziplinär arbeitende Gruppe gegeben«, so Dr. Kuke, die sich um Säuglinge bzw. Kinder mit Behinderungen oder von Behinderung bedrohte Kinder kümmerte. Der Schwerpunkt liegt in den Aufgaben Früherkennung und Frühförderung von Kindern auf Kreisebene im Alter von 0 bis 6 Jahren, außerdem die sozialpädiatrische Diagnostik auf überregionaler Ebene.
Während des Besuchs in der Schule Mindener Wald (eine Sonderschule für Erziehungshilfe) und in der Schule Eickhorst (eine Sonderschule für Sprachbehinderte) in Hille wurden die Gäste aus Estland freudig von den Schülern in Empfang genommen. Inhaltlich wurde den Teilnehmern viel Interessantes über die Ziele und Konzepte der Schulen erläutert.
Der heilpädagogischen Kindergarten im Viktor-Pleß-Haus beeindruckte mit seinem anspruchsvollen Konzept und den vielfältigen verschiedenen räumlichen Möglichkeiten und Einrichtungen.
Einen Einblick in eine Schule für Lernbehinderte bekamen die Fachleute beim Besuch der Kuhlenkampschule in Minden. Die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule stellte den bei ihr durchgeführten integrativen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern vor. Über die Möglichkeit der Teilnahme am Unterricht freuten sich die estnischen Gäste besonders, da sie dadurch einen direkten Einblick in die Praxis bekamen.
Bei dem touristischen Programm durfte natürlich für die Teilnehmer, die überwiegend zum ersten Mal im Kreis Minden-Lübbecke waren, eine Kanalkreuzfahrt mit Schleusung in der Schachtschleuse nicht fehlen. Eine Stadtführung gab einen Einblick in die über 1200jährige Geschichte von Minden und der Blick vom Kaiser-Wilhelm-Denkmal über die Porta Westfalica konnte bei bestem Sonnenschein genossen werden.
Ein abendliches Programm im GOP Bad Oeynhausen rundetet das Programm ab, bevor die zufriedenen und mit neuem Wissen versehenen Gäste wieder gen Heimat fuhren.