| Demografische Entwicklung im Kreis Minden-Lübbecke | ||
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich begrüße Sie ganz herzlich zu der heutigen Veranstaltung „Demografische Entwicklung im Kreis Minden-Lübbecke“. Die große Resonanz macht die Bedeutung dieses wichtigen Themas deutlich. Durch die demographische Entwicklung werden sich die Strukturen in unseren Lebensbereichen wandeln. Die demografische Entwicklung lässt sich mit den drei Kernbegriffen „weniger, älter, bunter“ zusammenfassen:
Dabei sind vor allem die Veränderungen innerhalb der Bevölkerungsstruktur zu beachten. So nimmt der Anteil der Älteren in den Kommunen zu, der Anteil der Kinder sinkt, und zugleich wachsen viele Kinder in sozial schwierigen Verhältnissen auf. Einige konkrete Zahlen:
Folgende Fragen stellen sich: „Welche Folgen haben diese Trends für unsere Region?“ „Was bedeutet der demografische Wandel konkret für die Kommunen?“ „Welche Möglichkeiten haben Politik und Verwaltung, auf die sich abzeichnenden Veränderungen zu reagieren?“ „Was können die Menschen vor Ort selbst tun, um die Zukunft ihres Lebensumfeldes unter den veränderten Bedingungen attraktiv zu gestalten und lebenswert zu erhalten?“ Und schließlich: „Gibt es Möglichkeiten, angesichts der absehbaren Veränderungen aktiv die Auswirkungen des demografischen Wandels zu gestalten“? Als Kreis Minden-Lübbecke haben wir eine Untersuchung beim Mindener Büro Demographie lokal in Auftrag gegeben, die für den Mühlenkreis Antworten auf diese Fragen finden und Handlungsempfehlungen entwickeln soll. Die heutige Zukunftskonferenz ist ein wichtiger Baustein in dem Prozess dieser Konzepterarbeitung. Im Vorfeld der heutigen Veranstaltung fanden in den drei sogenannten „Generationendörfern“ Seelenfeld, Stemmer und Frotheim im August und Oktober diesen Jahres Dorfwerkstätten statt. Dabei haben die Menschen vor Ort ihre Einschätzungen, Ideen und Gedanken eingebracht. Zudem wurden Gespräche mit den Fachämtern hier im Haus durchgeführt. Unter anderem für die Bereiche Sozial- und Jugendarbeit, Schulentwicklung, Siedlungsentwicklung, Gesundheit und Pflege, Mobilität sowie Wirtschaftsförderung und Tourismus wurden die möglichen Auswirkungen der demografischen Veränderungen beleuchtet. Bereits das Spektrum der genannten Themen zeigt die umfassenden Auswirkungen des demografischen Wandels. In vielen Handlungsfeldern liegt die vorrangige Zuständigkeit bei den Kommunen. Daher ist eine Einbindung der kreisangehörigen Städte und Gemeinden sehr wichtig. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wurden um ihre Einschätzung durch die Beantwortung eines Fragebogens gebeten. Ziel der heutigen Veranstaltung ist es, anhand der gewonnenen Ergebnisse gemeinsam Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, vorhandene Netzwerke weiter auszubauen und möglichst sinnvoll zu verknüpfen sowie das weitere zukünftige Vorgehen zu diskutieren. Frau Der Veranstaltung wünsche ich einen guten und ideenreichen Verlauf! |
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