Besuch im Landkreis Uckermark/ Juni 2005
Begeistert von der Uckermark zeigte sich die Delegation aus Verwaltungsspitze und Politik unter Leitung von Landrat Wilhelm Krömer bei ihrem Besuch des Partnerkreises im Juni 2005.
Die Kontakte zu dem im Nordosten des Landes Brandenburg gelegenen Landkreis bestehen nun schon seit 1990. Es fand bisher ein reger Austausch zwischen den Kreisen statt, der zu Beginn dem Aufbau und der Ausbildung im Verwaltungsbereich diente. Zwischenzeitlich hat sich die Partnerschaft zu einem lebendigen und interessanten Fachaustausch zweier moderner Kreise mit vielen gemeinsamen Interessen- und Problemlagen entwickelt.
Landrat Klemens Schmitz und der Verwaltungsvorstand begrüßten die Delegation im Kreishaus. Dabei stellte der Verwaltungsleiter die aktuelle Struktur, Aufgaben und Problemfelder des Landkreises dar. Der überwiegend ländlich geprägte Landkreis Uckermark mit einer Fläche größer als das Saarland und ca. 145.000 Einwohnern steht z.B. besonderen Herausforderungen im Hinblick auf die Auswirkungen der demographischen Entwicklung gegenüber. Die Aufgaben von Hartz IV nimmt der Landkreis Uckermark - wie der Kreis Minden-Lübbecke auch - im Rahmen der Option wahr. Auch hier gibt es interessante gemeinsame Ansatzpunkte.
Während des Aufenthaltes Anfang Juni bekamen die Gäste aus dem Mühlenkreis viele interessante Eindrücke. Das Renaissance-Schloss Boitzenburg, ehemaliger Stammsitz der Familie von Arnim, in der Nähe von Prenzlau, beherbergt heute ein Schlosshotel für jedermann. Sowohl Familien, Schulklassen als auch Einzelpersonen sind hier willkommen und können an vielen Sport- und Freizeitaktivitäten teilnehmen.
Schloss Boitzenburg
In Annenwalde in der Schorfheide gab es ein eindrucksvolles Beispiel von wiederbelebter dörflicher Kultur zu sehen. Das Ehepaar Kothe hat das ehemalige Gasthaus gekauft und wieder mit Leben gefüllt. Werner Kothe ist Künstler und betreibt im Dorf eine Glasbläserei. Gemeinsam haben sie mit den Bewohnern des Dorfes, in dem sich auch noch ein Hof mit einem Trabergestüt befindet, die dörfliche Struktur gestaltet und eine aktive dörfliche Gemeinschaft mit einer guten touristischen Entwicklung aufgebaut.
Mit der Jugendhilfeeinrichtung Frostenwalde wurde ein besonderes soziales Projekt vorgestellt. In dieser Einrichtung werden bis zu 32 Jugendliche aufgenommen, die straffällig geworden sind und durch richterlichen Unterbringungsbeschluss in der Einrichtung - statt in Untersuchungshaft - vorübergehend ein Zuhause finden. Die Jugendlichen erfahren hier eine individuelle sozialpädagogische und psychologische Betreuung, Hilfe und Unterstützung. Schulpflichtige Jugendliche erhalten Projektunterricht in der Einrichtung. Ihren Interessen und Neigungen entsprechend betätigen sich die Jugendlichen erfolgsorientiert in handwerklich interessanten Arbeitsgruppen (z.B. Landschaftsgestaltung, Holz-, Maler- und Metallarbeiten).
Und wer hätte gedacht, dass in der Uckermark Tabak wächst? Vor über 300 Jahren brachten die Hugenotten den Tabak in die Uckermark und auch heute wird dort noch Tabak angebaut. In einer alten Tabaktrockenscheune ist ein kleines Museum eingerichtet, das über den Tabakanbau, Tabakhandel und Tabakverarbeitung informiert. Als besonderes Mitbringsel oder für den eigenen Genuss versorgte sich der ein oder andere mit einer guten Zigarre.
Begleitet von der Verwaltungsspitze und Vertretern der im Kreistag vertretenden Parteien besichtigte die Delegation die polnische Stadt Stettin. Dabei gab eine Stadtrundfahrt einen Einblick in die wachsende Metropole, die von ihrer guten Lage am Stettiner Haff und sicher auch zur deutschen Grenze profitiert. Aber auch für die deutschen Nachbarn bietet der Beitritt Polens zur EU neue Chancen und Möglichkeiten. So unterhält der Landkreis Uckermark eine Partnerschaft zum polnischen "Nachbarkreis" Gryfino. Nach einer Mittagspause mit altpolnischer Küche bot das Radisson Hotel im Café in der 22. Etage einen wunderbaren Panoramablick über Stettin.
Der Abschied von der herzlichen Gastfreundschaft der Gastgeber kam und es wurde zur Fortsetzung der freundschaftlichen Beziehungen eine Einladung der Gäste in den Mühlekreis für 2006 ausgesprochen.
Die Kontakte zu dem im Nordosten des Landes Brandenburg gelegenen Landkreis bestehen nun schon seit 1990. Es fand bisher ein reger Austausch zwischen den Kreisen statt, der zu Beginn dem Aufbau und der Ausbildung im Verwaltungsbereich diente. Zwischenzeitlich hat sich die Partnerschaft zu einem lebendigen und interessanten Fachaustausch zweier moderner Kreise mit vielen gemeinsamen Interessen- und Problemlagen entwickelt.
Landrat Klemens Schmitz und der Verwaltungsvorstand begrüßten die Delegation im Kreishaus. Dabei stellte der Verwaltungsleiter die aktuelle Struktur, Aufgaben und Problemfelder des Landkreises dar. Der überwiegend ländlich geprägte Landkreis Uckermark mit einer Fläche größer als das Saarland und ca. 145.000 Einwohnern steht z.B. besonderen Herausforderungen im Hinblick auf die Auswirkungen der demographischen Entwicklung gegenüber. Die Aufgaben von Hartz IV nimmt der Landkreis Uckermark - wie der Kreis Minden-Lübbecke auch - im Rahmen der Option wahr. Auch hier gibt es interessante gemeinsame Ansatzpunkte.
Während des Aufenthaltes Anfang Juni bekamen die Gäste aus dem Mühlenkreis viele interessante Eindrücke. Das Renaissance-Schloss Boitzenburg, ehemaliger Stammsitz der Familie von Arnim, in der Nähe von Prenzlau, beherbergt heute ein Schlosshotel für jedermann. Sowohl Familien, Schulklassen als auch Einzelpersonen sind hier willkommen und können an vielen Sport- und Freizeitaktivitäten teilnehmen.
Schloss Boitzenburg
In Annenwalde in der Schorfheide gab es ein eindrucksvolles Beispiel von wiederbelebter dörflicher Kultur zu sehen. Das Ehepaar Kothe hat das ehemalige Gasthaus gekauft und wieder mit Leben gefüllt. Werner Kothe ist Künstler und betreibt im Dorf eine Glasbläserei. Gemeinsam haben sie mit den Bewohnern des Dorfes, in dem sich auch noch ein Hof mit einem Trabergestüt befindet, die dörfliche Struktur gestaltet und eine aktive dörfliche Gemeinschaft mit einer guten touristischen Entwicklung aufgebaut.
Mit der Jugendhilfeeinrichtung Frostenwalde wurde ein besonderes soziales Projekt vorgestellt. In dieser Einrichtung werden bis zu 32 Jugendliche aufgenommen, die straffällig geworden sind und durch richterlichen Unterbringungsbeschluss in der Einrichtung - statt in Untersuchungshaft - vorübergehend ein Zuhause finden. Die Jugendlichen erfahren hier eine individuelle sozialpädagogische und psychologische Betreuung, Hilfe und Unterstützung. Schulpflichtige Jugendliche erhalten Projektunterricht in der Einrichtung. Ihren Interessen und Neigungen entsprechend betätigen sich die Jugendlichen erfolgsorientiert in handwerklich interessanten Arbeitsgruppen (z.B. Landschaftsgestaltung, Holz-, Maler- und Metallarbeiten).
Und wer hätte gedacht, dass in der Uckermark Tabak wächst? Vor über 300 Jahren brachten die Hugenotten den Tabak in die Uckermark und auch heute wird dort noch Tabak angebaut. In einer alten Tabaktrockenscheune ist ein kleines Museum eingerichtet, das über den Tabakanbau, Tabakhandel und Tabakverarbeitung informiert. Als besonderes Mitbringsel oder für den eigenen Genuss versorgte sich der ein oder andere mit einer guten Zigarre.
Begleitet von der Verwaltungsspitze und Vertretern der im Kreistag vertretenden Parteien besichtigte die Delegation die polnische Stadt Stettin. Dabei gab eine Stadtrundfahrt einen Einblick in die wachsende Metropole, die von ihrer guten Lage am Stettiner Haff und sicher auch zur deutschen Grenze profitiert. Aber auch für die deutschen Nachbarn bietet der Beitritt Polens zur EU neue Chancen und Möglichkeiten. So unterhält der Landkreis Uckermark eine Partnerschaft zum polnischen "Nachbarkreis" Gryfino. Nach einer Mittagspause mit altpolnischer Küche bot das Radisson Hotel im Café in der 22. Etage einen wunderbaren Panoramablick über Stettin.
Der Abschied von der herzlichen Gastfreundschaft der Gastgeber kam und es wurde zur Fortsetzung der freundschaftlichen Beziehungen eine Einladung der Gäste in den Mühlekreis für 2006 ausgesprochen.