Zehn Kitas im Mühlenkreis als "Haus der kleinen Forscher" ausgezeichnet
Kreis Minden-Lübbecke, 21. November 2011
Kleine Forscher ganz groß
Zehn Kitas im Mühlenkreis als "Haus der kleinen Forscher" ausgezeichnet
Aus welchen Farben ensteht Schwarz? Wie kann man Feuer ohne Wasser löschen? Wie stellt man Geisterspucke her? Kinder aus zehn Kindertageseinrichtungen (Kita) aus dem Kreisgebiet haben diese Fragen mit viel Spaß und Neugier durch Experimente beantwortet. Anlass war die Auszeichnung "Haus der kleinen Forscher" in der Aula des Leo-Sympher-Berufskollegs in Minden. Kreisdirektorin und Bildungsdezernentin Cornelia Schöder, Natalie Tadros von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ in Berlin und Karl-Heinz Böse, der lokale Netzwerkkoordinator der Stiftung haben folgende Einrichtungen aus dem Kreis Minden-Lübbecke ausgezeichnet: Zwergennest Tengern, Schatzkiste Schnathorst (Hüllhorst), Kindertagestätten St. Ansgar, St. Thomas, St. Matthäus und St. Andreas (Minden), Kindertagesstätten Büllerbü, Lahde, Wietersheim (Petershagen), AWO-Kita Neesen (Porta Westfalica). Die Ehrung wird für besonderen Einsatz in der Vermittlung von naturwissenschaftlichem und technischem Wissen an Kinder vergeben. "Ziel der Initiative ist, den Forschergeist von Kindern zu begleiten und zu unterstützen," erklärt Cornelia Schöder. "In unserer technologieorientierten Gesellschaft wird die naturwissenschaftliche und technische Frühbildung immer wichtiger."
Seit 2008 unterstützt das Bildungsbüro des Kreises Minden-Lübbecke das Programm "Haus der kleinen Forscher" von der gleichnamigen Stiftung in Berlin. Zertifiziert werden Einrichtungen, in denen naturwissenschaftliche und technische Bildung der Mädchen und Jungen nachweislich einen festen Platz im Kita-Alltag einnehmen. Dazu werden im Rahmen des Programms Workshops für Erzieherinnen und Erzieher angeboten. Mittlerweile haben sich Erzieherinnen und Erzieher aus knapp 100 Einrichtungen im Kreisgebiet entsprechend weiter qualifiziert. Die Stiftung plant, das Konzept ab 2013 auch auf Grundschulkinder auszuweiten. Das Bildungsbüro des Kreises beginnt bereits jetzt, die dazu nötigen Netzwerke aufzubauen.