ZWAR-Tour nach Lintorf
Heute gilt: rechts, links, rechts, links und so weiter
(Bericht. Claudia Schaaf-Gendig)
Es ist so ein unfreundlicher April! Die Vorfreude auf eine Radtour ist bei den regnerischen und kalten Aussichten für heute Nachmittag fast auf dem Nullpunkt. Vormittags gucken wir jede halbe Stunde bei Wetter-Online nach, wie sich das Wetter entwickeln wird. In Tippelschritten schiebt sich die Regenfront weg und es soll sogar 12 Grad warm werden. Dabei ist es windstill. Also, dann geht es doch!
Marlies, mit Nachnamen Wetterfest, kann sich über 14 Mitradler freuen. Sie will uns in den Süden führen und es beginnt ein spannender Rechts-Links-Parcour, wobei wir immer auf schönen Wirtschaftswegen fahren. Wenn man keine Hauptstraßen nimmt, dann ist es mit der Orientierung nicht so einfach. Immer wieder hört man: „Hier ist es aber schön. Hier war ich noch nie.“ Als Antwort kommt dann: „Doch, doch hier sind wir lang gefahren, als wir bei den Saurierspuren waren.“ Der nächste sagt: „Wann soll das denn gewesen sein?“
So geht es eine Weile durch die Wiesen mit einsamen Häuser und sonst nicht viel, bis zum Kanal. Immerhin eine wichtige Linie zum Sich-Zurechtfinden. Dann sehen wir die riesigen Gebäude von Kesseböhmer links und rechts das von Homann. Alles klar. Wir radeln gerade nach Lintorf.
Es soll heute ein bißchen zünftig zugehen. Leichte Steigungen sind mit E-Bike ja gar kein Problem. Nach Barkhausen geht es über den Eselrücken. Dieser holperige Waldweg ist sozusagen schon SeniorenCross. Prompt springt auch schon eine Kette ab. Das ist allerdings gar kein Problem und schnell kann es weitergehen. In einer Schußfahrt erreichen wir wieder Lintorf.
Am Dorfplatz gibt es eine Pause und wir packen unsere Thermoskannen aus. Es gibt auch Colatrinker. Die Cola ist naturgekühlt. Außerdem bietet Friedhelm an, die nächste Tour zu leiten. Dann soll es an den Dümmer See gehen. Also packt die Badehose ein.
Auf dem Rückweg halten wir in Schröttinghausen am Feuerwehrmuseum an. Es ist ein richtig schönes Gebäude und wir sind neugierig geworden. Hier sollten wir mal einen Besuch machen.
Vielen Dank, Marlies, für diese tolle Tour. Du bist ja Radelqueen und maulst ein bißchen, daß es nur 31 km waren. Aber in der Kürze liegt die Würze, denn die Strecke war einfach wunderschön.