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Datum: 18.10.2024

Workshop »Hüllhorst - Eine Gemeinde, viele Kulturen«

Kochen, Kunst, Musik und Holzhandwerk – beim Workshop „Hüllhorst – einen Gemeinde, viele Kulturen“ zeigten Menschen mit Migrationshintergrund, was in ihnen steckt. Bei der Veranstaltung für das Projekt Aller.Land ging es auf einem „Markt der Möglichkeiten“ um künstlerische und handwerkliche Fähigkeiten und Talente. Die Gemeinde Hüllhorst setzt damit stärker auf die Chancen und Potenziale und weniger auf die Probleme und Schwierigkeiten der Integration. Die Eindrücke des Marktes der Möglichkeiten prägten auch die folgende Gesprächsrunde mit Landrat Ali Doğan, Bürgermeister Michael Kasche, der Leiterin der VHS Lübbecker Land Anke Steinhauser sowie Hildegard Kuckuck von der Handwerkskammer OWL. Integration darf nicht als Einbahnstraße verstanden werden – nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, müssen sich integrieren, sondern auch die hier lebenden Menschen müssen sich auf eine bunter und vielfältiger werdende Gesellschaft einstellen – so das Fazit der Runde.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Verein „MITTeinander in Hüllhorst e.V.“, der Gemeinde Hüllhorst und dem Kreis Minden-Lübbecke organisiert. Der Workshop ist ein wichtiger Baustein für die derzeit laufende Bewerbung für das Bundesprogramm „Aller.Land“. Gemeinsam bewerben sich hier die Kreise Herford und Minden-Lübbecke um Bundesmittel für den Zeitraum 2025 – 2030, das Bewerbungskonzept wird bei der Abschlussveranstaltung am 14. November 2024 ab 15 Uhr im MartA Herford vorgestellt.

Die ukrainischen Künstlerinnen Tetiana Kulaha, Anastasiia Kalko und Iryna Hlavatska präsentierten ihre Kunstwerke und machten deutlich, was für sie Kunst in dieser durch den Krieg in ihrer Heimat geprägten Zeit bedeutet. „Kunst ist für mich ein Zufluchtsort von meinen Erlebnissen und den Berichten aus meiner Arbeit – und gleichzeitig eine Möglichkeit, diese schrecklichen Ereignisse zu verarbeiten“, sagt Tetiana Kulaha. Auch eine Gruppe von kurdischen und ukrainischen Köchinnen, Musiker sowie junge Auszubildende im Holzhandwerk zeigten ihr Können. , wie die Gesellschaft durch interkulturelle Fähigkeiten und Fertigkeiten profitieren kann, wie das Leben insgesamt vielfältiger und bunter wird.

Foto: Ukrainische Künstlerinnen beim „Markt der Möglichkeiten“, v.l.: Anastasiia Kalko, Tetiana Kulaha und Iryna Hlavatska (Foto: Anastasiia Binner)

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