Wie verändert der demographische Wandel die dörflichen Strukturen?
Kreis Minden-Lübbecke, 08.08.2008
Wie verändert der demographische Wandel die dörflichen Strukturen?
Wie wird sich unser Dorf in den nächsten 20, 30 Jahren entwickeln? Wie wird sich das Leben im Dorf vor dem Hintergrund des demographischen Wandels (weniger, älter, bunter) verändern? Welche Weichen müssen wir heute stellen, damit das Leben im Dorf auch in Zukunft noch attraktiv für alle Altersgruppen ist? Diese und weitere Fragen stellt sich die Kulturgemeinschaft Seelenfeld zusammen mit allen Interessierten Einwohnerinnen und Einwohner.
„Antworten auf diese und ähnliche Fragestellungen lassen sich nur gemeinsam finden“, ist sich Elke Stünkel, Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Seelenfeld, sicher. Sie lädt alle Bewohnerinnen und Bewohner Seelenfelds sowie alle Interessierten dazu ein, ihr Wissen und ihre Erfahrungen in ein Werkstattgespräch „Generationendörfer“ einzubringen. So sollen viele neue Ideen und Anregungen für die zukünftige Dorfentwicklung gesammelt werden.
Das Werkstattgespräch „Generationendörfer“ Seelenfeld findet am Mittwoch, 13. August 2008 um 18.00 Uhr im Dorphus in Seelenfeld, Loccumer Straße 31a, statt.
Die Dorfwerkstatt Seelenfeld ist in den Prozess „Demographischer Wandel“ des Kreises Minden-Lübbecke eingebunden. Sie wird, wie auch die Werkstätten in Stemmer und Frotheim, durch die jeweiligen Städte unterstützt. Moderiert wird die Veranstaltung durch Kerstin Schmidt vom Büro Demographie lokal aus Minden. „Die Ergebnisse der Dorfwerkstätten fließen in ein Gesamtkonzept für die Gestaltung des demographischen Wandels im Kreis Minden-Lübbecke ein und sind daher von zentraler Bedeutung für die ländliche Perspektive des Berichtes“, so Landrat Dr. Ralf Niermann, der vor diesem Hintergrund alle Interessierten zu einer regen Teilnahme aufruft.
Um einen kleinen Imbiss planen zu können, bittet die Kulturgemeinschaft um Anmeldungen bis zum 11. August 2008 bei Elke Stünkel Tel. 05705/7220 oder estuenkel@t-online.de.