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Datum: 26.11.2011

Weitere Attraktivitätssteigerung der Innenstadt - Stadt Lübbecke erhält Zuwendungsbescheid über 365.000 Euro

Lübbecke. Mit der Aufstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts für die Innenstadt im vergangenen Jahr hat sich die Stadt Lübbecke zum Ziel gesetzt, die Funktion der Innenstadt als lebendiges Zentrum zu erhalten und weiter zu stärken. Für die Umsetzung von Maßnahmen aus dem ISEK stehen Fördermittel des Städtebauförderprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ von Bund und Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Steffen Kampeter, überreichten jetzt Lübbeckes Bürgermeister Eckhard Witte einen ersten Zuwendungsbescheid über Fördermittel in Höhe von 365.000 Euro. Davon werden 202.000 Euro vom Bund bereitgestellt und 163.000 Euro vom Land.

„Unsere Stadtzentren sind nicht nur aus historischer Sicht von herausragender Bedeutung, sondern auch für die Zukunft unserer Städte und Gemeinden: Hier konzentrieren sich wichtige Handels- und Dienstleistungszentren sowie attraktive Wohnstandorte. Deshalb unterstützen wir die Stadt Lübbecke dabei, ihr Konzept für einen zukunftsfähigen Innenstadtbereich zusammen mit den Akteuren vor Ort, den Händlern und Gewerbetreibenden ebenso wie den Eigentümern und Bewohnern, umzusetzen“, betonen Thomann-Stahl und Kampeter beim Übergabetermin in Lübbecke.

Die bewilligten Fördermittel werden unter anderem für folgende Maßnahmen eingesetzt: Gestaltung der Freifläche der ehemaligen katholischen Schule am Niederwall, Ausstattung des Förderprogramms Standortaufwertung mit Zuschüssen an Immobilieneigentümer für Gebäudemodernisierungen in der Innenstadt sowie den sogenannten Innenstadtfonds zur Förderung von Projekten zur Stärkung der Innenstadt. „Mit dem Förderprogramm Standortaufwertung und mit dem Innenstadtfonds schaffen wir Anreize für private Investitionen und für gemeinschaftliches Engagement für den Standort Innenstadt“, erklärt Bürgermeister Eckhard Witte. „Nur gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren, den Geschäftsleuten und Immobilieneigentümern, der LK Werbegemeinschaft und dem Stadtmarketing, den Kulturträgern und den sozialen Einrichtungen, wird es uns gelingen, die besondere Stellung der Innenstadt als Treffpunkt und Zentrum der Kommunikation dauerhaft zu erhalten und weiter zu stärken.“

Als erstes Projekt im Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ wurde bereits 2009 die Lübbecker Fußgängerzone mit Mitteln der Städtebauförderung neu gestaltet. Auch hier hatte die Stadt sowohl während der vorbereitenden Planungswerkstätten als auch im Rahmen der Umsetzung der baulichen Maßnahmen erfolgreich auf eine breite Bürgerbeteiligung gesetzt

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