Wechsel in der Schulaufsicht
Kreis Minden-Lübbecke, 09.01.2009
Wechsel in der Schulaufsicht
Doris Dockhorn ist neue Schulrätin für den Bereich Grundschulen. Doris Dockhorn war bisher Schulleiterin der Michael-Ende-Schule in Minden und wechselt jetzt in das Schulamt des Kreises. Sie tritt die Nachfolge von Marlies Böke an, die ihrerseits in den Kreis Paderborn geht. Neben Bad Oeynhausen, Minden und Hille wird Doris Dockhorn auch die Schulaufsicht für Hüllhorst im Kreis Minden-Lübbecke übernehmen. Zu ihrem Aufsichtsbereich gehören außerdem Teile des Kreises Herford.
Das Schulamt für den Kreis Minden-Lübbecke als untere staatliche Schulaufsichtsbehörde übt die Aufsicht über die Grund-, Haupt- und Förderschulen aus. Es besteht aus den Schulaufsichtsbeamten und dem Landrat. Zum schulfachlichen Dienstbereich gehören insbesondere die pädagogischen, unterrichtsfachlichen sowie schul- und unterrichtsorganisatorischen Angelegenheiten; aufgeteilt nach den Schulaufsichten für Grund-, Haupt- und Förderschulen.
Zur Person:
Doris Dockhorn machte ihr Abitur 1970 am Caroline-v.-Humboldt-Gymnasium in Minden. Das Lehramtsstudium absolvierte sie in Hamburg. Es folgten Lehrtätigkeiten an Grundschulen in Minden und Hille. Ihre pädagogischen Schwerpunkte liegen vor allem in der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Offene Unterrichtsformen in jahrgangsgemischten Klassen mit refompädagogischen Prinzipien hat sie bereits in den Jahren 1993 bis 2005 beim Aufbau der Grundschule Rodenbeck erfolgreich initiiert. Im Rahmen des Schulentwicklungsplanes der Stadt Minden hat sie die Zusammenführung zweier Schulen (Hahlen und Rodenbeck) mit unterschiedlicher pädagogischer Konzeption zur Michael-Ende-Schule glücklich umgesetzt. Der Aufbau des Offenen Ganztags an der Michael-Ende-Schule gemeinsam mit einer Elterninitiative ist ebenso ihrem Einsatz zu verdanken.
Das Konzept der Individuellen Förderung, Montessoripädagogik, Schuleingangsdiagnose, Umgang mit neuen Medien im Grundschulunterricht, eigenverantwortliches Lehren und Lernen, pädagogische Konzeption der Flurfamilien, Rhythmisierung des Unterrichts sind weitere pädagogische Schwerpunkte. Die Initiierung umfangreicher in- und externer Fortbildungsmaßnahmen zur neuen Eingangsstufe der Grundschule und die Beratung von Schulen der Region bei der Umsetzung dieser Konzepte gehören zu ihren Tätigkeiten. Als beratendes Mitglied im Bildungsausschuss für Grundschulen und als aktives Mitglied der Steuergruppe Schulentwicklungsplanung der Stadt Minden war sie bisher ebenso tätig.