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Datum: 04.03.2024

Vortrag: Hass und Hetze auf jugendaffinen Plattformen


Gut gewarnt ist halb geschützt, denn nicht immer ist im Internet alles so, wie es auf den ersten Blick aussieht. Gaming und Influencing gehört zur Lebenswelt vieler Kinder und Jugendlicher – das machen sich beispielsweise unterschiedliche extremistische Kräfte für ihre Zwecke zunutze. In einem Fachvortrag im Kreishaus in Minden zum Thema „Hass und Hetze auf jugendaffinen Plattformen“zeigte Sebastian Schneider, Referent bei jugendschutz.net, wie Hass- und Gewaltinhalte im Internet verbreitet werden. Die Regionale Schulberatungsstelle, Fachberatung gegen Extremismus und das Kommunale Integrationszentrum des Kreises mit dem Landesprogramm NRWeltoffen hatten gemeinsam zu der Veranstaltung eingeladen. Die 65 Teilnehmenden aus dem Bereich Schule und Bildung bekamen zahlreiche Einblicke in den Bereich rechtsextremer und islamistischer Akteur*innen.

Schneider stellte kaum regulierte Plattformen vor sowie subtile, aber hochgradig manipulative Strategien der Verbreitung. Die Interessen derjenigen, die antidemokratische Inhalte verbreiten, sind unterschiedlich: Sie reichen von Selbstinszenierung zwecks Vermarktung bis hin zu gezielter politischer Einflussnahme, um Macht zu den eigenen Gunsten auszuüben. Was können Fachkräfte tun, um Jugendliche besser vor solchen Inhalten zu schützen? Darum ging es in der anschließenden Diskussion. Ein wichtiger Beitrag zum Versachlichen des gesellschaftlichen Diskurses ist, dass sie über politischen Extremismus aufklären und sich kritisch mit Hass im Netz auseinandersetzen.

Foto: (v.l.) Referent Sebastian Schneider mit Andrea Fricke (Systemberatung Extremismusprävention der Regionalen Schulberatung) und Daniel Kapteina (NRWeltoffen im Kommunalen Integrationszentrum). Foto: Sabine Ohnesorge/Kreis Minden-Lübbecke

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