Vorbildliche Kooperation zwischen Ordnungsamt, Polizei und Schulleitung
So viel Aufklärung und Prävention „zum Schutze aller“ wie möglich, Bußgelder so wenig wie nötig
Das ist das oberste Ziel von Ordnungsamt, Polizei und Schulleitung, die sich zeitnah intensiv austauschen und aktuell informieren, dass im öffentlichen Raum zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Enges Zusammenstehen ist mit Personen aus mehr als zwei Haushalten in der Öffentlichkeit derzeit nicht möglich. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die sich außerhalb des Schulgeländes bewegen. Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass in den Bussen und auch an den Bushaltestellen eine Maskenpflicht besteht, da auch dort der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann. Außerdem ist der Verzehr von Speisen und Getränken im Umkreis von 50 Metern vor der Verkaufsstelle untersagt, um dort größere Ansammlungen zu vermeiden.
„Größere Ansammlungen von Schülerinnen und Schülern“, dieser Problematik stellt sich gerade Christian Schäffer, Leiter der Sekundarschule Preußisch Oldendorf, der mit seinem Kollegium bereits seit Corona-Beginn intensive Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit in den einzelnen Klassen leistet. Als aktuelle besondere Vorsichtsmaßnahme können Schülerinnen und Schüler jetzt unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln die Pausen in extra dafür vorgesehenen Klassenräumen verbringen und dort ihre Speisen verzehren. So werden Ansammlungen außerhalb des Schulgeländes und insbesondere im Bereich der Verkaufsstellen vermieden. „Bis jetzt läuft die Umsetzung der Hygieneregeln gut bei uns, ein Großteil der Schülerinnen und Schüler verhält sich vorbildlich und an den wenigen Einzelfallverstößen, sind wir ganz schnell mit wenigen Worten erfolgreich dran“.
Seit dem 01.12.2020 besteht auch im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften und Verkaufsstellen (auf dem Grundstück, Parkplatzflächen und Zuwegungen) die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske. Somit besteht für den gesamten Bereich des „Stadtzentrums“ eine Maskenpflicht, berichten Ordnungsamtsleiter Matthias Kuhle und Polizei Bezirksbeamter Jürgen Kummer. Entsprechende Beschilderungen wurden sowohl von der Stadt als auch von den Geschäften angebracht. Bereits seit längerer Zeit sind das Team des Ordnungsamtes und die Polizei im Ort präsent und setzen hier verstärkt auf Aufklärung und Prävention. Unterstützt wird das Ordnungsamt derzeit von weiteren Beschäftigten aus anderen Bereichen der Verwaltung, um die Präsenz im Außendienst auch an den Wochenenden zu erhöhen.
Die Reduzierung der zugelassenen Kunden in Geschäften mit mehr als 800 Quadratmetern Fläche, sollte jetzt alle Bürgerinnen und Bürger dazu anhalten, schon jetzt die Weihnachtseinkäufe zu erledigen, um kurz vor Weihnachten und vor Sylvester überfüllte Läden bzw. Schlangenbildung zu vermeiden. Empfohlen wird, schon im Voraus all das zu kaufen, was sich hält oder was man einfrieren kann. Dann sind kurz vorher nur noch ein paar Dinge zu besorgen. Versuchen Sie so viel wie möglich an Wochentagen oder außerhalb der Stoßzeiten einzukaufen.
Ordnungsamt und Polizei appellieren an jeden einzelnen von uns, sich an die Corona-Kontaktbeschränkungen zu halten. Das Ziel ist die Gesundheit aller zu schützen und nicht Verstöße mit Bußgeldern zu ahnden. Wer sich aber nicht an die Regeln hält, muss künftig mit einem Bußgeldverfahren rechnen. Wir alle müssen durch unser Verhalten und die Einhaltung der Corona-Auflagen gemeinsam die Verbreitung des Virus stoppen.
Foto v. l. n. r.:
Tauschen sich vor Ort am Stadtzentrum aus: Ordnungsamtsleiter Matthias Kuhle, Schulleiter Christian Schäffer und Polizei Bezirksbeamter Jürgen Kummer