Inhalt
Datum: 06.03.2014

Vorbereitung auf den Zukunftstag für Mädchen und Jungen

Lübbecke. Die Stadt Lübbecke beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an dem bundesweiten Girls’ und Boys’ Day (Mädchen/Jungen – Zukunftstag). Um Mädchen und Jungen eine Berufsorientierung frei von Geschlechter-Klischees zu ermöglichen und neue Berufe entdecken zu lassen, wurde dieser besondere Tag ins Leben gerufen.
Auch in diesem Jahr hat der Girls’ und Boys’ Day Arbeitskreis Lübbecke, bestehend aus der Gleichstellungsbeauftragten Angelika Lüters, Vertreter der Jahn Realschule (Christina Welzel) dem Wittekind Gymnasium (Beate Schmidt), der AG Jungen (Andre Vahrenkamp), dem Mehrgenerationenhaus (Anke Elsing) und dem Jugendamt des Kreises (Daniel Kapteina) wieder mit viel Engagement den gleichnamigen Aktionstag, der am Donnerstag, dem 27. März 2014 stattfindet, vorbereitet.
Das Mehrgenerationenhaus der Diakonie Lübbecke beteiligte sich auch, es wird eine Kooperationsveranstaltung mit dem Kreisjugendamt geben, dort haben Jungen die Chance, ein „Haushaltsüberlebenszertifikat“ zu erwerben. Dabei spielen Themen wie Wäschepflege, Essen und Ernährung, Putz- und Reinigungsarbeiten und Haushalts- und Alltagsplanung eine Rolle.

Wer als Unternehmen oder soziale Einrichtung Jungen auch einen Praktikumsplatz für den 27. März zur Verfügung stellen möchte, in der in der Regel eher Frauen tätig sind, kann sich bei Frau Lüters im Rathaus melden.
Die bundesweite Aktion bietet Mädchen und Jungen der fünften bis zehnten Klasse aller Schulformen die Möglichkeit, in Berufe hinein zu schnuppern, die vorwiegend vom anderen Geschlecht ausgeübt werden. Die Mädchen und Jungen können durch den Tag neue Impulse für ihre Berufs- und Lebensplanung bekommen, die zur weiteren beruflichen Orientierung beitragen.
Mädchen bietet dieser Tag die Möglichkeit, Berufe der Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaft kennen zu lernen und Berufsbereiche zu erschließen, die vielleicht vorher noch nicht in Erwägung gezogen wurden. Beim Studium der Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik zeigt sich nach wie vor der Trend, dass weibliche Bewerberinnen unterrepräsentiert sind. Zugleich ist nach einer Auswertung des Bundesamtes für Statistik aus dem Jahr 2009 ein deutlicher Anstieg von Mädchen mit einer Allgemeinen Hochschulreife als Abschluss zu verzeichnen. Mädchen haben demnach ein hohes Potential für spätere Studienabschlüsse und sind für Führungspositionen prädestiniert.

nach oben zurück