Volkstrauer 2025
Anlässlich des Volkstrauertages fanden an zahlreichen Ehrenmalen im Stadtgebiet Gedenkfeiern zur Erinnerung an die Opfer der beiden großen Weltkriege, aber auch aller anderen Opfer von Krieg, Vertreibung und Terror statt.
In Getmold, Harlinghausen und Schröttinghausen gestalteten die Dorfgemeinschaften in enger Kooperation mit den jeweiligen Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr und den Posaunenchören der Evangelischen Kirchengemeinden das Gedenken. In Bad Holzhausen und Börninghausen hielten darüber hinaus die Pfarrerinnen und Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde mit den Stellvertretungen des Bürgermeisters Ansprachen an den Ehrenmälern.
Weiter ging das Erinnern in Preußisch Oldendorf, wo Stadtheimatpfleger Sebastian Schröder mit Pfarrer Michael Weber, Bürgermeister Marko Steiner und dem Chor der Singgemeinde Lashorst auch der Zwangsarbeitenden gedachte, die an unterschiedlichsten Stellen auch in unserer Stadt oft unter extremen Umständen eingesetzt wurden.
Traditionell nimmt in Offelten der Schützenverein die Erinnerung am Ehrenmal vor und legte als sichtbares Zeichen einen Kranz nieder.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass auch im Jahr 2025 und damit 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Erinnerung und Mahnung wichtiger denn je ist. Wir alle sehen auf vielfältigen Medien, wie viele Kriegs- und Konfliktgebiete es gibt und welch großes Geschenk ein Leben in Frieden und Freiheit ist, das so viele Menschen weltweit ersehnen.
Unser Auftrag muss es daher sein, täglich unseren Beitrag für ein friedliches und freies Zusammenleben aller Menschen zu leisten, denn Frieden fängt bei jedem von uns an.
Mein Dank gilt allen, die durch ihr Engagement diese lebendige Erinnerungskultur am Volkstrauertag in unserer Stadt sichtbar gemacht haben, aber auch denen, die die Ehrenmäler pflegen und so ein würdiges Gedenken ermöglichen.
Ihr Marko Steiner