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Amerikanische Faulbrut der Bienen erloschen

Veterinäramt hebt Sperrbezirk im Altkreis Lübbecke auf

Das Veterinäramt des Kreises Minden-Lübbecke hebt Sperrbezirk im Altkreis Lübbecke auf! Im November 2012 wurde in einem Bienenbestand in Espelkamp / Vehlage der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Das Veterinäramt des Kreises Minden-Lübbecke hat daraufhin um den betroffenen Bienenstand einen Sperrbezirk eingerichtet. Der Sperrbezirk umfasste Teile der Städte Espelkamp, Preußisch Oldendorf, Rahden und der Gemeinde Stemwede. Nachdem alle Untersuchungen der im Sperrbezirk gelegenen Bienenvölker und Bienenstände und im Ausbruchsbestand die Tötungs- und Entseuchungsmaßnahmen entsprechend den Vorgaben der Bienenseuchenverordnung abgeschlossen sind, wurden die Sperrmaßnahmen zum 17.05.2013 aufgehoben.

Die Amerikanische Faulbrut tritt in Deutschland in der letzten Zeit wieder häufiger auf. Das Veterinäramt weist alle Imker daraufhin, dass bei Anzeichen der Amerikanischen Faulbrut sofort das Veterinäramt zu informieren ist. Besondere Vorsicht gilt bei Zukäufen von Bienenvölkern. Stammen die Bienenvölker von außerhalb des Kreisgebietes, ist immer eine amtstierärztliche Bescheinigung erforderlich. Bei Bienenvölkern aus dem Kreisgebiet wird dringend empfohlen, eine vorherige Untersuchung durch einen Bienensachverständigen oder die Vorlage eines Futterkranzuntersuchungsergebnisses einzufordern.

Für eine schnelle und wirksame Bekämpfung der Amerikanischen Faulbrut oder auch anderen Tierseuchen- und -krankheiten ist es wichtig, dass dem Veterinäramt alle im Kreisgebiet ansässigen Bienenhaltungen bekannt sind. Imker, die bisher noch keine Meldung abgegeben haben, sollten dieses umgehend nachholen. Nähere Informationen dazu sind auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.minden-luebbecke.de unter der Rubrik „Service - Tiere und Lebensmittel“ zu finden oder können unter der Telefonnummer 0571/807-23611 erfragt werden.
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