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Datum: 16.04.2014

Vertriebene erzählen Geschichte - Zeitzeugen-Berichte am 28. April im Kultur- und Medienzentrum

Lübbecke. Flucht und Vertreibung sind bis heute globales Schicksal für Millionen Menschen. Ende des Zweiten Weltkriegs waren Millionen Deutsche auf der Flucht. Begreifbar wird das Schicksal der Betroffenen anhand der Schilderungen von Zeitzeugen. Nach einer dreitägigen Veranstaltungsreihe im März mit Geschichtskursen im Wittekind-Gymnasium zum Thema Flucht und Vertreibung lädt der Seniorenbeirat der Stadt Lübbecke jetzt zu einer öffentlichen Veranstaltung im Kultur- und Medienzentrum (Altes Rathaus) ein. Am Montag, 28. April berichten Zeitzeugen über ihre Erlebnisse auf der Flucht und über ihr Ankommen in der neuen Heimat. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.

„Die Zeitzeugen werden immer seltener. Künftige Generationen werden nicht mehr die Gelegenheit haben, aus persönlichen Erzählungen etwas vom Schicksal der Kriegsflüchtlinge und Vertriebenen zu erfahren. Doch gerade die Schilderungen von direkt betroffenen Menschen lassen uns verstehen, was Flucht und der Verlust der Heimat eigentlich bedeuten“, erläutert Dr. Heide Weitkamp, Vorsitzende des Seniorenbeirats, die Motivation für die Durchführung dieser Veranstaltung. Im Kultur- und Medienzentrum werden sechs Zeitzeugen von ihren Erinnerungen an die Flucht aus ihrer Heimat berichten, über Kälte und Hunger, über beschwerliche Wanderungen und Bahnfahrten und über ihre Ankunft in der neuen Heimat. Moderiert wird die Veranstaltung von Reinhard Günnewig. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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