Es ist geschafft: Oppenwehe bekommt einen Supermarkt
Mitteilung vom 14.02.2024
Das ging aber fix: gerade mal eine Woche nach dem offiziellen Start der Kampagne steht bereits fest: Tante Enso kommt nach Oppenwehe. Mehr als 300 Oppenweherinnen und Oppenweher haben bereits mindestens einen Anteil an der Tante Enso-Genossenschaft gezeichnet und damit die geforderte Hürde locker genommen. "Das ist wirklich eine tolle Leistung. Das gab es auch erst einmal in der Tante Enso-Geschichte, dass eine Kampagne so schnell erfolgreich war", sagte Timo Jacobs, Expansionsmanager bei Tante Enso. So schnell wie möglich solle es nun in die nächste Projektphase gehen, die "Co-Creation-Phase". In dieser Zeit können sich die Oppenweherinnen und Oppenweher aktiv in die Planungen des neuen Supermarktes mit einschalten, zum Beispiel, wenn es um die Öffnungstage des Supermarktes geht, oder die Zeiten, in denen Personal anwesend sein soll. "Oder aber wenn es Ideen gibt, Produkte lokaler Hersteller oder Landwirte mit ins Sortiment aufzunehmen", so Timo Jacobs. Er wünscht sich daher eine rege Beteiligung in der nächsten Projektphase.
Die Verantwortlichen bei Tante Enso wollen nun auch ganz konkret mit dem Oppenweher Investor Rüdiger Vogt in die Gespräche gehen. Auf dem ehemaligen Wegehöft-Gelände mit der Raiffaisen-Tankstelle soll der neue Supermarkt gebaut werden, in den Tante Enso als Mieterin einziehen will.
Weitere Infos rund um das Projekt gibt es hier: Bitte klicken für Tante Enso in Oppenwehe
(Mitteilung vom 8. Februar 2024)
Infoveranstaltung: 300 Interessierte bei Meier´s Deele
Die Infoveranstaltung zum geplanten TanteEnso-Markt in Oppenwehe ist gelungen. Rund 300 Interessierte fanden sich im Saal von Meier´s Deele zusammen, um sich über das Supermarkt-Konzept zu informieren und ihre Fragen zu stellen.
Bis Ende Februar/Anfang März müssen sich nun 300 Oppenweherinnen und Oppenweher am Projekt beteiligen und Anteile zeichnen. Wenn das gelingt, kommt Tante Enso nach Oppenwehe.
Weitere Infos und die Möglichkeit, online eine Beteiligung abzuschließen gibt es hier: Bitte klicken für Tante Enso in Oppenwehe!
(Meldung 31.01.2024)
Infoveranstaltung: Mittwoch, 7. Februar 2024, 19 Uhr, Meier´s Deele, Oppenwehe
Das Jahr 2024 startet in und um Oppenwehe mit einer großen Chance. In Oppenwehe könnte schon bald ein Supermarkt entstehen. Die Bremer Enso GmbH möchte zusammen mit dem Oppenweher Investor Rüdiger Vogt einen TanteEnso-Supermarkt entstehen lassen, in dem sogar rund um die Uhr eingekauft werden kann. Das passiert allerdings nur, wenn die Oppenweherinnen und Oppenweher rechtzeitig Initiative zeigen.
Damit der Supermarkt nach Oppenwehe kommt müssen mindestens 300 Teilhaberinnen und Teilhaber einen Anteil von jeweils 100 Euro erwerben. Denn TanteEnso arbeitet als Genossenschaft und glaubt daran, dass die Menschen, die Anteile erwerben, auch für ihren Supermarkt im Ort brennen und dort einkaufen werden.
Wie genau der Supermarkt aussehen könnte, welche Produkte dort angeboten werden, wie das Rund-um-die-Uhr-Prinzip funktioniert, welche Vorteile Teilhaberinnen und Teilhaber haben und alle anderen wichtigen Fragen, sollen im Rahmen einer Infoveranstaltung beantwortet werden.
Damit alle Interessierten Platz finden, wird diese Veranstaltung im Saal von Meier´s Deele stattfinden. Termin ist Mittwoch, der 7. Februar 2024 um 19 Uhr.
„Nutzen Sie die Gelegenheit sich über diese einmalige Chance zu informieren und Ihre Fragen zu stellen“, so Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat.
Infos zum geplanten TanteEnso-Supermarkt in Oppenwehe sowie die Möglichkeit Beitrittsformulare auszufüllen gibt es aber nicht nur während der Infoveranstaltung, sondern jederzeit auch im Internet, z.B. auf www.stemwede.de. Zudem erhalten alle Haushalte in und um Oppenwehe die Informationen und Beitrittsformulare auch noch einmal per Post. Wichtig zu erwähnen: die Kampagne läuft bis zum 6. März 2024. Nur, wenn bis dahin 300 Teilhaberinnen und Teilhaber gefunden wurden, kommt der Supermarkt nach Oppenwehe.
HIER GEHT ES ZU TANTE ENSO IN OPPENWEHE!
(Meldung 16.12.2023)
„Tante Enso“-Konzept in Ratssitzung vorgestellt
Ein Supermarkt, mit allen Produkten für den täglichen Bedarf, der nicht nur 24 Stunden am Tag geöffnet ist, sondern bei dem die Oppenweherinnen und Oppenweher auch noch mitentscheiden können, welche Produkte im Sortiment landen, oder welche Farbe der Laden hat. Das Konzept klingt ungewöhnlich, aber es ist für Oppenwehe eine große Chance künftig wieder einen Lebensmittelmarkt im Ort zu haben.
Auf Einladung der Gemeindeverwaltung nutzte Christopher Finke von der Bremer Enso eCommerce GmbH in der letzten Ratssitzung des Jahres die Gelegenheit, deren Einkaufskonzept vorzustellen.
Einleitend erklärte der potentielle Investor Rüdiger Vogt, dass ihn das Bremer Supermarktkonzept überzeugt hätte. Die Gemeindeverwaltung hatte die Enso GmbH und den Oppenweher Bauunternehmer zusammengebracht, um über eine Supermarktzukunft im Ort nachzudenken. Vogt ist bereit, einen bis zu 300 Quadratmeter großen Supermarkt auf dem ehemaligen Wegehöft-Gelände (heutige Raiffeisen-Tankstelle) zu bauen und diesen an die Enso GmbH zu vermieten.
**Ein Haushaltsvollversorger mit „normalen“ Preisen**
Im „Tante Enso“-Supermarkt sollen rund 1.000 Produkte zu klassischen Discounterpreisen angeboten werden und zusätzlich auch Produkte aus der Region bzw. der näheren Umgebung. „Wenn Sie einen Bauerladen oder einen Imker vor Ort kennen, geben Sie uns einen Tipp“, erklärte Christopher Finke in Richtung der Ratsmitglieder sowie der anwesenden Gäste. „Der Mensch hat bei uns konsequent das Sagen“, so eine weitere Botschaft des Unternehmenssprechers. Die Kunden sollten in vielen Dingen mitbestimmen – ob beim Produktsortiment, der Marktgestaltung oder auch den Zeiten, zu denen Personal im Markt anwesend sein soll. Täglich ca. 5 Stunden sollen Mitarbeiter vor Ort sein. Ansonsten könne der Supermarkt auch mit einer speziellen Kundenkarte rund um die Uhr betreten werden, um dort einzukaufen.
**300 Oppenweherinnen und Oppenweher müssen mitmachen**
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen natürlich, wenn möglich, aus dem Ort oder der Gemeinde kommen. Außerdem werde eine neue Kapitalgesellschaft gegründet, die in Stemwede eingetragen werde und somit auch vor Ort Gewerbesteuer abführen würde, erklärte der Projektmanager. Finke informierte auch über das hinter dem Markt stehende Genossenschaftskonzept und er betonte, dass mindestens 300 Bürgerinnen und Bürger Anteile zu je 100 Euro zeichnen müssen, damit das Projekt realisiert wird. „Sind es nur 299, kommen wir nicht nach Oppenwehe.“
Bürgermeister Kai Abruszat zeigte sich sehr zuversichtlich, dass diese Hürde genommen wird. „Mit mehr als 2.000 Einwohnern und einer enorm starken Vereinsstruktur ist Oppenwehe prädestiniert für dieses Projekt.“ Und auch von den Ratsmitgliedern gab es Applaus und den Hinweis, dass dieser Markt eine riesen Chance sei für die Ortschaft.
Mit einem Imagevideo, einem Anschreiben des Bürgermeisters sowie einer öffentlichen Infoveranstaltung solle nun die Werbetrommel gerührt werden, damit das Projekt am Ende realisiert wird. Starten könnte die Kampagne bereits Anfang des Jahres.
Weitere Infos zu bereits bestehenden „Tante Enso“-Läden sowie der dahinterstehenden Enso eCommerce GmbH gibt es hier