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Datum: 24.10.2025

Stadt Espelkamp und Sportfischereiverein regulieren Karauschen-Bestand im Biberteich

Die Stadt Espelkamp hat gemeinsam mit dem Sportfischereiverein Espelkamp e. V. eine Vereinbarung zur Regulierung des Fischbestands im Biberteich getroffen. Hintergrund ist der in den vergangenen Jahren stark angewachsene Bestand der Karausche. Um das ökologische Gleichgewicht im Gewässer zu erhalten, wird der Verein im Auftrag der Stadt gezielt Fische entnehmen und in geeigneten, karauschenarmen Gewässern der Region wieder aussetzen.

„Der Biberteich ist ein wertvolles innerstädtisches Biotop. Damit er ökologisch stabil bleibt, ist eine regelmäßige Bestandskontrolle notwendig. Wir freuen uns, dass uns dabei die erfahrenen Anglerinnen und Angler des Sportfischereivereins unterstützen“, erklärt Stefan Rogalske, Sachgebietsleiter Straßenbau und Grünflächen bei der Stadt Espelkamp.

Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung zwischen Stadt und Verein und ist ausdrücklich kein allgemeiner Startschuss für das Angeln am Biberteich. Nur der Sportfischereiverein verfügt über die entsprechenden Genehmigungen und Berechtigungen, um hier tätig zu werden.

Klaus-Werner Wenzel, Gewässerwart des Sportfischereivereins, ergänzt:

„Wir wissen, wie sensibel solche Eingriffe sind. Ziel ist nicht das Abfischen, sondern die Erhaltung eines gesunden, artenreichen Gewässers. Gleichzeitig können wir überschüssige Karauschen an anderer Stelle sinnvoll wiederansiedeln.“

Im Zuge der Zusammenarbeit appellieren Stadt und Verein außerdem an alle Besucherinnen und Besucher, keine Fische oder Enten zu füttern. Futterreste führen zu einer übermäßigen Nährstoffbelastung und stören das natürliche Gleichgewicht des Teiches.

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