Dioxin-belastete Eier im Kreis: Sperren können aufgehoben werden
Im Fall eines eierproduzierenden Legehennenbetriebes im Kreis Minden-Lübbecke liegen erste Ergebnisse der amtlichen Proben vor, die das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises am vergangenen Dienstag auf dem Biohof entnommen hatte. Für die Eier aus allen drei Standorten des Betriebes liegen die Ergebnisse unterhalb des vorgeschriebenen Grenzwertes für Dioxine und dl-PCB von 5 pg/g Fett.
„Alle Eier sind damit im Prinzip verkehrsfähig“, sagt die Leiterin des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes Dr. Ute Fritze. „Die Werte liegen allerdings bei einem der Standorte mit 4,9 pg/g nur sehr knapp unter dem Grenzwert. Daher hat der Betreiber des Hofes sich selbst dazu entschlossen, die Eier von diesem Standort noch nicht wieder zu verkaufen, sondern einer Nachuntersuchung zu unterziehen.“
Alle amtlichen Proben werden vom Chemischen Veterinär- und Lebensmitteluntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA MEL) untersucht. Die Probenergebnisse zu den Futtermitteln sind ebenfalls unauffällig.
weitere Informationen aus dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt,
Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen
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