Inhalt

Schnittarbeiten an der Königslinde auf dem Wittekindsberg

Die geschichtsträchtige Königslinde westlich der Wittekindsburg auf dem Wittekindsberg in Porta Westfalica muss zurückgeschnitten werden. Sie wurde bei einem Gewittersturm im Juni stark beschädigt. Damals brachen ein Stämmling und mehrere starke Äste heraus. Das Umweltamt des Kreises Minden-Lübbecke hat die Schäden geprüft und entschieden, den Baum soweit wie möglich zu erhalten. Dennoch darf der Baum keine Gefahr darstellen für die vielen Erholungssuchenden rund um die Wittekindsburg. Dass sich das Erscheinungsbild durch den Rückschnitt stark verändert, lässt sich nicht verhindern. "Linden haben ein hohes Ausschlagvermögen, also hoffen wir, dass der Baum noch ausreichend vital ist, um neue Triebe und eine Ersatzkrone zu bilden", erklärt Dr. Beatrix Wallberg, Leiterin des Umweltamtes.

Die Linde wurde 1842 in Anwesenheit von König Friedrich-Wilhelm IV und seiner Gattin gepflanzt, daher heißt sie „Königslinde“. Schon vor einigen Jahren war der Baum durch einen Blitzeinschlag deutlich in Mitleidenschaft gezogen worden. Er hat außerdem eine weitere Schwachstelle im Bereich eines älteren Astausbruches. Sowohl am Stammfuß wie auch im Kronenbereich haben sich bereits holzzersetzende Pilze angesiedelt.
nach oben zurück