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RegioPort: Zwei Kreise und zwei Städte planen gemeinsam

Kreis Minden-Lübbecke, 18.09.2007

 
RegioPort: Zwei Kreise und zwei Städte planen gemeinsam

Jetzt ist es durch Unterschrift besiegelt: Zwei Kreise und zwei Städte planen den RegioPort Weser zusammen weiter. Der neue Containerhafen östlich von Minden ist nun ein gemeinsames Projekt der Städte Minden und Bückeburg sowie der Kreise Minden-Lübbecke und Schaumburg geworden. Die Bürgermeister Michael Buhre und Reiner Brombach sowie die Landräte Dr. Ralf Niermann und Heinz-Gerhard Schöttelndreier haben im Kreishaus in Minden eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Diese sieht vor, dass Planungen und konzeptionelle Überlegungen zur weiteren Entwicklung des RegioPorts gemeinsam erfolgen. ”Damit setzen wir ein Zeichen, dass Planungen auch über die Kreis- und Landesgrenze hinweg erfolgen können. Wir betreten damit in gewisser Weise Neuland”, sind sich die beiden Landräte einig: “Es kann in der heutigen Zeit, in der alle von Globalisierung und von einem gemeinsamen europäischen Markt reden, nicht angehen, dass das Planen und Voranbringen eines solchen Projektes an der Landesgrenze abrupt aufhört.”

Auch die Bürgermeister der beiden Städte Minden, Michael Buhre, und Bückeburg, Reiner Brombach, unterstreichen diesen Gedanken: “Sowohl die beiden Hafenstandorte Minden und Bückeburg-Berenbusch als auch die gesamte Region werden von der Zusammenarbeit profitieren. Durch die optimale Verkehrslage mit der Verknüpfung von Wasserstraße, Schiene und Straße bietet der neue Standort des Containerhafens eine enorme Chance zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Region.” Neben den Perspektiven für die heimische Wirtschaft spielt beim Minden-Bückeburger Hafenprojekt auch der Umweltschutz eine Rolle: Gütertransporte auf Binnenwasserstraßen sind auch in dieser Hinsicht effizienter.

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