Präventionsmaßnahmen Eichenprozessionsspinner
Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners der Stadt Espelkamp beginnen, sobald die Witterungsbedinungen (Windstille, Trockenheit) eine Ausführung erlauben.
Seit 2020 ist eine deutliche Zunahme von durch den Eichenprozessionsspinner befallener Eichen im Stadtgebiet zu verzeichnen.
Das im Jahre 2021 erstellte Konzept zum Umgang mit dem Befall durch Eichenprozessionsspinner an städtischen Bäumen, sieht auch präventive Maßnahmen zur vorbeugenden Bekämpfung vor. Dieses kommt, in sensiblen Bereichen welche von vielen Menschen für längere Zeit aufgesucht werden und somit einem hohen Risiko für gesundheitliche Schäden durch die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners ausgesetzt sind, zur Anwendung, so z.B. Schulen, Kindergärten, Sportplätze, Friedhöfe, Bushaltestellen.
Zur Erzielung einer bestmöglichen Wirkung, muss die Prävention in einem engen Zeitfenster abhängig von dem Entwicklungsstadium der Raupen sowie der Eichen erfolgen.
Die Maßnahmen werden individuell abhängig von der Laubentwicklung, welche je nach Witterung und Standort variiert, ausgeführt. Hierbei kann eine sehr hohe Erfolgsquote erzielt werden, sodass die Entwicklung der Raupen an behandelten Eichen gezielt gestoppt wird. Beauftragt mit der Ausführung wurde eine Fachfirma.
Während der Ausführung der Arbeiten kann es, durch Sperrungen rund um die Arbeitsbereiche, zu Einschränkungen bei der Nutzung des Bereiches kommen.
Betroffen sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt Einzelbäume, Straßenbegleitgrün und Waldränder.