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ONE BILLION RISING eine Billionen erhebt sich und Lübbecke ist dabei - Steht auf tanzt gegen Gewalt

Hinsehen, nicht wegschauen. Ein Bewusstsein schaffen für die vielen Frauen und Kinder, die tagtäglich auf der Welt Opfer von Gewalt werden.


One Billion Rising ist eine weltweite Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, die im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministen Eve Ensler initiiert wurde.

Menschen in allen Ländern verlassan an diesem Tag ihre Häuser und tanzen gemeinsam auf öffentlichen Plätzen, um ihre Solidarität und ihre Kraft zu demonstrieren. Im letzten Jahr haben in Deutschland in mehr als 200 Städten unzählige Frauen und Männer, Mädchen und Jungen gemeinsam getanzt. In diesem Jahr macht Lübbecke erstmals mit und lädt ein, in der Langen Straße mitzutanzen, mit zu demonstrieren und die Hände zu heben.
„One Billion Rising“, heißt die Aktion als Synonym für die hohe Anzahl der von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen - „eine Milliarde erhebt sich.“
„Die Tatsache, dass auch in einem Friedensland wie Deutschland jede dritte bis vierte Frau Gewalt erlebt, lässt ahnen, in welchem Ausmaß Frauen und Mädchen weltweit Gewalt ausgesetzt sind“, sagt Gleichstellungsbeauftragte Angelika Lüters, und freut sich über die breite Unterstützung, die sie von Lübbecker Unternehmerinnen für diese Aktion bekommt.

Bürgermeister Eckhard Witte hat die Schirmherrschaft für die Lübbecker One Billion Rising Veranstaltung übernommen.
Patsy Hull und Jenny Krogull-Hull von der Tanzschule Hull in Lübbecke bieten gemeinsames Üben des Tanzes an: am Dienstag (3. und 10. Februar) um 20 Uhr und am Mittwoch (4. und 11. Februar) um 14 Uhr wird die einfache Choreografie zum Lied der Aktion „Break the Chain“ – „Sprengt die Ketten“ einstudiert. Jenny Krogull-Hull verspricht: „Die Schritte sind simpel und wirklich von jederfrau und jederman schnell nachzutanzen.“

„Aber nicht nur tanzfreudige Mitmacher/innen sind willkommen – wir freuen uns auch über Zuschauer/innen und passive Unterstützer/innen, die mit uns auf die Straße gehen und ihre Hand gegen Gewalt erheben. Die einfach mit uns die Straße zum leben und beben bringen“, erklärt Birte Steinkamp, eine der aktiven Organisatorinnen. Der pinke Handschuh, den die Tänzer und Tänzerinnen tragen werden, ist ein gemeinsames Zeichen und wird bei den Übungsstunden in der Tanzschule verteilt.

Treffpunkt am 14. Februar um 11.30 Uhr ist die Lange Straße vor Café Janke. Für alle, die den Tanz vorher einstudiert haben, gilt der Treffpunkt Tanzschule Hull um 10:30 Uhr. Alle Menschen sind herzlich eingeladen, egal ob sie mittanzen oder durch Ihre Anwesenheit den Zweck unterstützen möchten und ein Zeichen setzen gegen „Gewalt an Frauen und Mädchen“.

Weitere Infos und Flyer bei Angelika Lüters, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lübbecke:

Frau Sarah Lutz

Stadt Lübbecke
Gleichstellungsstelle

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