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Notunterkunft in Veltheim – Weitere Flüchtlinge erwartet

Kreis richtet Spendenkonto ein

Seit vergangenen Samstag leben rund 250 Flüchtlinge in der Notunterkunft des Kreises Minden-Lübbecke im ehemaligen Bürogebäude des

stillgelegten Kraftwerks Veltheim. Die meisten stammen aus Syrien und Afghanistan. Aktuell werden weitere 40 Flüchtlinge erwartet. „Die ersten Tage verliefen friedlich und harmonisch“, sind sich die Mitarbeitenden des Kreises und des DRK vor Ort einig.

 

Das DRK und die weiteren Mitarbeitenden sind überwältigt von der Zahl jetzt schon eingegangenen Hilfsangebote und Spenden, für die zurzeit noch die Geschäftsstelle des DRK in Minden Anlaufpunkt ist. Die Mitarbeitenden vor Ort bitten um Verständnis, dass Hilfen aller Art nach wie vor nicht direkt vor Ort entgegen genommen werden können. Derzeit arbeiten die zuständigen Stellen daran, eine möglichst ortsnahe Anlaufstelle in Betrieb zu nehmen.

 

Der Kreis hat jetzt eine Möglichkeit für Geldspenden an die Einrichtung eingerichtet. Unter dem Stichwort: „Spende für Flüchtlingshilfe, Notunterkunft Veltheim“ können auf das Konto bei der Sparkasse Minden-Lübbecke

 

BLZ 490 501 01

Kto.-Nr. 40002016

IBAN: DE63490501010040002016

BIC: WELADED1MIN

 

Spenden für die Flüchtlinge eingezahlt werden.

 

In der Notunterkunft werden im Laufe der Woche einige derzeit noch provisorisch eingerichtete Lösungen schrittweise durch dauerhafte Einrichtungen ersetzt, zum Beispiel sollen für die bisher verwendeten Feldbetten Doppelstockbetten aufgestellt werden. In erster Linie geht es nach wie vor um die Betreuung der Flüchtlinge, ihre medizinische Versorgung und Verpflegung.

 

Parallel prüft der Stab für Flüchtlingsfragen des Kreises weitere Örtlichkeiten unter anderem auch im Lübbecker Raum, ob sie im Bedarfsfall ebenfalls als Notunterkunft in Betracht kämen. „Wir haben zwar keine aktuelle Anforderung der Bezirksregierung Detmold vorliegen, aber die Wahrscheinlichkeit ist natürlich sehr hoch, dass sich dies kurzfristig ändern könnte“, sagt Landrat Dr. Ralf Niermann. „Wir haben uns gleich im Zuge der ersten Anforderung aus Detmold in der vergangenen Woche darauf verständigt, möglichst umgehend die vorsorgliche Suche nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten fortzusetzen“, ergänzt Kreisdirektorin Cornelia Schöder, die den Stab für Flüchtlingsfragen des Kreises leitet.

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