Neuer Beitrag des Stadtarchivars: Von der Kleinkinderbewahranstalt im Armenhaus zum Kindergarten an der Kapitelstraße
Die Bewahranstalten für Kinder waren in der frühindustriellen Zeit des 19. Jahrhunderts aus dem Bedürfnis entstanden, den Ärmsten der Armen über religiöse Unterweisung und materielle Hilfe hinaus Anleitung zu handwerklicher Arbeit zu geben. Zweifellos waren die Bewahranstalten Arbeitshäuser für Kinder. Sie provozierten eine pädagogische Gegenbewegung, die unter der Anleitung von Friedrich Fröbel den spielerischen Erkenntnistrieb der Kinder förderte. Es entstanden die ersten Kindergärten, beargwöhnt von den Behörden, die in einer freien Persönlichkeitsentfaltung staatsgefährdende Elemente sahen. In Preußen waren die Kindergärten zeitweilig verboten ...
Den vollständigen Artikel des Stadtarchivars Helmut Hüffmann können Sie hier nachlesen.