Neuer Beitrag des Stadtarchivars: Das Hospital zum Heiligen Geist in Lübbecke
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter bereitete den Boden zur Gründung städtischer Hospitäler im mittelalterlichen Europa. Nach den Aachener Regeln von 816 sollte jede Bischofsstadt ein Hospital besitzen. Diese waren beispielgebend für andere befestigte Orte und Städte. Fromme Beweggründe allein genügten nicht, um ein Hospital zu gründen. Wirtschaftliche Absicherung war eine wesentliche Voraussetzung. Himmlischer Lohn erwartete die Stifter und Schenker.
Für Lübbecke liegt die erste urkundlich bezeugte Schenkung, soweit ersichtlich, für das Jahr 1363 vor. Damals schenkte Bernd v. Gesmele mit Zustimmungen seiner Frau und Erben um ihrer aller Seelenheil willen den Obleuten der Bruderschaft Unserer Lieben Frau in Lübbecke einen jährlich zu liefernden Molt Roggen von einem Hof in Husen (Stockhausen?), um es zum Nutzen der Armen im Heiligen Geist in Lübbecke zu verwenden. Das Heilig-Geist-Hospital lag vor dem Ostertor am Stadtgraben auf dem späteren Cornbergschen Burgmannshof, der in seiner Fläche dem heutigen Parkplatz am Gänsemarkt entspricht ...
Den vollständigen Artikel des Stadtarchivars Helmut Hüffmann können Sie hier nachlesen.