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Datum: 05.04.2012

Neue Ergebnisse: Eier im Kreis Minden-Lübbecke weiter mit PCB belastet

Kreis Minden-Lübbecke, 5. April 2012

Neue Ergebnisse: Eier im Kreis Minden-Lübbecke weiter mit PCB belastet

Hof bleibt gesperrt

Erneute Untersuchungen der PCB-belasteten Eier eines eierproduzierenden Betriebes im Kreis Minden-Lübbecke durch das CVUA MEL (Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe) haben Werte ergeben, die über dem gesetzlichen Höchstwert liegen, so dass zwei weitere Ställe und damit der komplette Biobetrieb gesperrt sind. Nach wie vor werden aus den vier Ställen des Betriebes keine Eier in Verkehr gebracht.

Zurzeit suchen die Fachleute aus dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Minden-Lübbecke gemeinsam mit Experten aus dem Chemischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Münsterland-Emscher-Lippe CVUA MEL und dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) nach den Ursachen für die erhöhten Werte der Eier des Betriebes. Analysen des aktuell verwendeten Futters hatten keine erhöhten Werte ergeben, wie das LANUV mitgeteilt hatte. Die Untersuchungen der zurückgestellten Futtermittelproben stehen noch aus. Außerdem untersuchen die Experten, ob das PCB über den Boden oder auf anderem Weg aufgenommen worden sein könnte. Da die Analyse der Proben  einige Zeit beansprucht,  wird frühestens in der nächsten Woche mit ersten Auswertungen gerechnet. 

Das LANUV ist zuständig für die Bodenproben, der Kreis Minden-Lübbecke für die Futtermittel im Erzeugerbetrieb, die das CVUA MEL untersucht. Aufgabe des Kreises ist die Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit. Darüber hinaus prüft der Kreis kontinuierlich die internen Kommunikationsabläufe, um die Verbraucherinformation weiter zu verbessern. 

 

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