Neues Netzwerk Frühe Hilfen im Altkreis Lübbecke
Wenn ein freudiges Ereignis vor der Tür steht, stehen werdende Eltern oft vor vielen Fragen. Ihnen wiederum stehen eine Reihe von Hilfen zur Verfügung – viele ergeben sich von selbst, zum Beispiel durch die ärztliche Begleitung, viele sind aber auch weniger bekannt. Um für junge Familien in Zukunft noch besser zusammen arbeiten zu können, haben sich jetzt 16 Akteure aus dem Bereich „Frühe Hilfen“ zu einem ersten regionalen Treffen für den Altkreis Lübbecke in Rahden zusammen getan. „Das war ein gelungener Auftakt, um die Frühen Hilfen mit einem eigenen Netzwerk im Altkreis Lübbecke neu aufzustellen“, sagt Julie Meyer. Sie und ihre Kollegin Andrea Exner-Tafreshi vom Arbeitsbereich Frühe Hilfen des Kreises Minden-Lübbecke hatten zu diesem Treffen eingeladen.
Kinderärzte, Geburtskliniken, Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle, Familienberatungsstelle, Familienhebammen, Frühförderstellen, Pari-Sozial und der Präventionsrat Rahden e. V. waren auf dem 1. regionalen Netzwerktreffen im Altkreis Lübbecke vertreten. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen die Angebote besser verzahnen und die Hilfen systematisch koordinieren und ausbauen. Der Präventionsrat Rahden stellte die praktische Arbeit vom Lesepatenprojekt, dem Multi-Kulti-Kochen, dem Sozialtraining und dem Kinder- und Jugendtag (JuKi-Tag) vor.
Im Altkreis Lübbecke gehören die Frühen Hilfen schon seit Jahren zum festen Unterstützungs- und Beratungsangebot für werdende Eltern, Familien und ihren Kinder mit dem Elternabend „Rund um informiert“, der Kliniksprechstunde im Krankenhaus Lübbecke und ihren individuelle Entlastungsangeboten.
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vorne (v.l.) Simone Fangmeyer-Strecker, Regina Detering, Tatjana Schöphörster, Gritta Rose, Gabriele Rausch, Julie Meyer, Vera Strebel, Sabine Eickel
hintere Reihe (v.l.) Elfriede Heitkamp, Wolfgang Filbert, Dr. Helmut Schöpfer, Andrea Exner-Tafreshi, Dr. Wolfgang Adam, Michael Heise, Jeanette Auerswald