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NEIN zu Gewalt gegen Frauen: Aktion der Gleichstellungsbeauftragen im Kreis Minden-Lübbecke


Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen verteilen die Gleichstellungsbeauftragten bedruckte Taschentuchpackungen, die auf das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ 116 016 aufmerksam machen.

Finanzielle Unterstützung für die Aktion kommt von der Sparkasse Minden-Lübbecke.

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Ob Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung sowie Stalking, Menschenhandel und Gewalt im Rahmen von Prostitution oder Genitalverstümmelung.

Dabei betrifft Gewalt gegen Frauen keineswegs immer nur „die Anderen“. Jede 3. Frau in Deutschland wird mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt.

Doch wohin kann ich mich wenden, wenn ich selber betroffen bin oder jemand aus meinem sozialen Umfeld? Hier bietet das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ mit der kostenfreien Rufnummer 116 016 wertvolle Beratung und Unterstützung. Genau auf dieses wertvolle Angebot machen die bedruckten Taschentuchpackungen aufmerksam. Die Aktion ist ein Gemeinschaftsprojekt aller Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Gemeinden des Kreises, finanziell unterstützt durch die Sparkasse Minden-Lübbecke.

„Es ist uns wichtig, dieses Beratungsangebot im gesamten Kreisgebiet so bekannt wie möglich zu machen. An 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag kann man sich unter der Nummer 116 016 an das Hilfetelefon wenden. Bei Bedarf erfolgt eine Weitervermittlung an geeignete Unterstützungseinrichtungen vor Ort“, erläutert Kreisgleichstellungsbeauftragte Janina Blome und ergänzt: „Wir haben Taschentuchpackungen für die Aktion gewählt, um mit diesem Alltagsgegenstand die Information möglichst niedrigschwellig in viele Haushalte zu tragen.“

Die über 5.000 Taschentuchpackungen sind kreisweit sowohl in verschiedenen Anlaufstellen der Städte, Gemeinden und des Kreises zu finden als auch an zentralen Orten wie Apotheken und ärztlichen Praxen.

Das Angebot „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ wird durch das Bundesfamilienministerium bereitgestellt und bietet unter der Nummer 116 016 anonyme, kostenfreie, barrierefreie und mehrsprachige Unterstützung.

Seit mehr als 20 Jahren ist der 25. November weltweit ein Gedenk- und Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Das Datum geht auf die Ermordung der Schwestern Mirabal zurück. Diese wurden am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst getötet, weil sie sich gegen den damaligen Diktator Rafael Trujillo zur Wehr gesetzt hatten.

Foto: AG Gleichstellung Minden-Lübbecke

Von links: Heike Krüger (Stadt Rahden), Silke Williams (Stadt Minden), Lidia Everding (Stadt Minden), Janina Blome (Kreis MI-LK), Andrea Kneller (Stadt Preußisch Oldendorf), Kerstin Ramm (Stadt Espelkamp) (vorne), Mona Finkemeier (Stadt Petershagen), Sabine Denker (Gemeinde Stemwede)

Es fehlen aus der AG auf dem Foto:
Sarah Lutz (Stadt Lübbecke/Gemeinde Hüllhorst)
Swea Hartl (Stadt Bad Oeynhausen)
Regina Rinne (Stadt Porta Westfalica)
Katrin Becker (Gemeinde Hille)
Luisa Arndt (Stadt Minden)

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